Der Ponybeauftragte des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) informiert

 

Der Ponybeauftragte des WPSV, Heinz Bürk, informiert die Ponyreiter über folgende Neuigkeiten:

Das Landesponyturnier in Bad-Friedrichshall findet vom 25. bis 27 Juli statt. Dieses Turnier ist für die Mitglieder des Dressur- und Springkaders Pflichtstart. Dieses Turnier ist zugleich auch Sichtungsturnier für Ponyreiter.

Die Mitglieder des Kaders Vielseitigkeit Pony können mit ihren Ponys in den Dressur- und Springprüfungen an den Start gehen.

Vom 16. bis 18. Mai wurde in Warendorf der „Preis der Besten“ ausgetragen. Dieses Turnier war für die Aktiven erste Sichtung zur Europameisterschaft. Die Ponyreiterinnen Tiffany Bingmann (Stuttgart), Miriam Maurer (Bad Friedrichshall) und Laura Pytkowjat (Ingersheim) wurden auf Grund ihrer Leistungen in Warendorf zur zweiten Europameisterschaftssichtung vom 19. bis 22. Juni in Freudenberg eingeladen.

Im Springen wurden Racine Wildermuth (Rielingshausen) und Annika Schlecker ( Neuenstadt-Stein) ebenfalls zur zweiten Europameisterschaftssichtung nach Freudenberg eingeladen.

Als weiteres Sichtungsturnier für den Ponykader wird das Turnier in Schopfheim vom 4. - 6. Juli angeboten. Bei diesem Turnier finden elf Ponyprüfungen statt. Die Ausschreibung ist im Reiterjournal veröffentlicht oder  kann im Internet unter www.wiesental.de/sengelen angesehen werden.

Folgende württembergische Ponyreiterinnen , die bisher im Kader des WPSV waren, wurden neu in den Landeskader aufgenommen:

   Dressur: Sandy Kühnle (Ilshofen), Miriam Maurer (Bad Friedrichshall), Laura Pytkowjat (Ingersheim)

   Springen: Eliza Hirscher (Friedrichshafen)

   Vielseitigkeit: Vanessa Hammel (Markdorf), Stefanie Öchsle (Schwäbisch Gmünd), Sophia Stölzle (Ottenbach)  

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Bundessichtung Voltigieren Darmstadt 2003

Bereits zum vierten Mal nach 1985, 1990 und 1995 wurde in diesem Jahr die Bundessichtung der Voltigierer, der wichtigste nationale Wettkampf außer der Deutschen Meisterschaft, auf der Reitanlage Kranichstein in Darmstadt ausgetragen.

Erstmalig wurde die Sichtung  in diesem Jahr nach internationalem Reglement ausgetragen. Hier sind Pflicht und Kür immer  zeitlich voneinander getrennt zu absolvieren. In der Pflicht sind sieben Pflichtübungen zu zeigen, nämlich Aufsprung, Grundsitz, Fahne, Mühle, Schere, Stehen und Flanke. Im Gegensatz zum nationalen Reglement werden sowohl für die Pflicht, als auch für die Kür, separate Pferdenoten vergeben. Der Fachbeirat hatte sich zu dieser Ausschreibungsform entschlossen, da dieses Turnier eine der Sichtungen im Hinblick auf die Europameisterschaft in Saumur vom 7.bis 10. August war. Die zweite Sichtung für die Gruppen und Einzelvoltigierer wird Ende Mai beim CVI in Stadl Paura/Österreich sein.

In der Damenkonkurrenz gingen 30 Aktive an den Start. Nadia Zülow vom RSV SC 36 Neuss Grimlinghausen wurde von Annika Speck longiert und ließ keinerlei Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen und siegte mit einem Start-Ziel-Sieg. Der Wechsel an der Longe von Agnes Werhahn zu Annika Speck hat ihren Leistungen keinen Abbruch getan. Souverän  und gekonnt absolvierte sie zwei nahezu fehlerfreie Durchgänge. „ Die Kür von Nadia ist immer  zu 100 % anders als von allen anderen Voltigierern. Da gibt es keine Elemente, die ein anderer Voltigierer in seiner Kür „drin“ hat. Die Piourette auf dem Pferd, die in diesem Jahr neu in der Kür ist, das gibt's bisher noch nicht “ äußerte sich Fachbeiratsmitglied Andrea Schirmacher begeistert von der neuen Kür der amtierenen Welt-,Europa- und Deutschen Meisterin.

Nicola Ströh (Jersbek-Wohldorfer RVV) musste verletzungsbedingt auf ihren „Pascal“ verzichten und wurde von Kirsten Graf auf Picasso vorgestellt. Nicola Ströh, seit jeher gewohnt  sich auf fremde Pferde einzustellen, fand sich mit der neuen Situation sehr gut zurecht und konnte ihren zweiten Platz trotz einem Pflichtpatzer im zweiten Durchgang noch halten.

Rang drei in der Damenkonkurrenz ging an Ines Jückstock (RFV Hoisbüttel), die bereits seit zehn Jahren auf diesem hohen Niveau voltigiert und immer wieder durch eine sehr saubere und ordentliche Pflicht besticht.

Für den Landesverband Baden-Württemberg gingen Anette Renkl ,Anika Leiber (beide RV Lörrach), Michaela Herzog (PF Blankenloch) und Anna Hanisch (RV Neubulach) in der Damenkonkurrenz an den Start. Nur Anette Renkl konnte sich in die Platzierung voltigieren und belegte in der Gesamtwertung Rang sieben. Die anderen baden-württembergischen Teilnehmerinnen rangierten eher im hinteren Feld.

Ulla Ramge, amtierende Bundestrainerin der Voltigierer zeigte sich mit den gezeigten Leistungen der Einzelvoltigiererinnen zufrieden. „ Wir hatten hier einige junge Aktive am Start, die zwar momentan noch nicht ganz nach vorne kommen, aber auf die wir in der Zukunft aufbauen können“ so Ulla Ramge. „Wie in der Vergangenheit, zeigte sich auch in diesem Jahr, dass die guten Nachwuchseinzelvoltigiererinnen in der Regel aus den A-Gruppen kommen . Die haben durch ihre ordentliche Pflicht schon einen Vorsprung gegenüber anderen Voltigierern“ meinte Ulla Ramge. 

Bei den Herren gingen 15 Einzelvoltigierer an den Start. Mit knappem Vorsprung siegte Jan Bayer (RF-Schule Oldenburg) vor Kai Vorberg (JRG Köln). Jan Bayer startete auf Aladin, der bereits für Christoph Lensing zu Medaillen galoppierte, und wurde von Sven Henze vorgestellt. Der Vorsprung zu Kai Vorberg fiel recht knapp aus, nur ein Hundertstel trennten die beiden Konkurrenten voneinander. Kai Vorberg hatte im ersten Durchgang kleine Unsauberkeiten gezeigt. Bei dieser Bundessichtung ging er auf Picasso an den Start und wurde von Kirsten Graf longiert. „ Für Picasso ist dies nach der Stuttgarter Schleyer-Halle im vergangenen Jahr der erste große Start im Einzelvoltigieren. Wir sind sehr zufrieden wie er mitspielt“ so die Longenführerin. Überraschend belegte Tim-Randy Sia (PRV GutStockum/Natbergen) Rang drei. Bisher war es ihm noch nicht gelungen bei einem nationalen Wettkampf so weit nach vorne zu kommen. Andreas Kumpf (LPSV Alb-Fils) hielt die Fahne des Verbandes bei den Herren hoch. Allerdings konnte er sich nur auf Rang 13 platzieren.

Landestrainer Dietmar Otto war mit dieser Bundessichtung nicht zufrieden. „ Im ersten Durchgang haben unsere Voltigierer unter ihren Möglichkeiten voltigiert, da kann man bei einem derartigen nationalen Ereignis auch im zweiten Durchgang nicht mehr viel bewegen“ äußerte er sich enttäuscht. Klar zum Ausdruck brachte er, dass sich die Voltgierer aus Baden-Württemberg im Einzelvoltigeren zur Zeit in einem Loch befinden. „ Wir haben momentan ziemlich Pech. Einige unserer besten Leute haben zu Saisonbeginn überraschend mit dem Sport aufgehört, andere der Leistungsträger wie Anja Traub sind verletzt und erst wieder in einigen Wochen einsetzbar“ so der Landestrainer.

Bei den Gruppen dominierte die amtierende Weltmeistergruppe aus Mainz-Laubenheim, die in Darmstadt mit zwei neuen Voltigierern gegenüber dem letzten Jahr an den Start ging. Hanne Strübel hatte ihr Team auf den Punkt hin fitt und die Mannschaft präsentierte eine Kür, die an Schwierigkeit, Ausdruck und Gestaltung nur schwer zu toppen ist. Dietmar Otto, Ex-Weltmeister und Mitglied des FEI-Kommittees für Voltigieren, war von dieser Kür begeistert. “Diese Kür ist noch spektakulärer als im vergangenen Jahr und von der Choreographie ist hier wirklich alles drin“ so seine Aussage. Damit entschied die Laubenheimer Gruppe beide Durchgänge für sich und verwies damit Ingelsberg und Neuss-Grimlinghausen auf die Plätze.

Die Gruppe aus Ingelsberg, die seit der vergangenen Saison drei Voltigierer ausgetauscht hat und auf einem neuen Pferd an den Start ging, präsentierte ebenfalls eine sehr ausdrucksstarke Kür. Probleme hatte die Gruppe in der Pflichtübung „Stehen“, die dann wertvolle Punkte kosteten.

Die Mannschaft aus Neuss-Grimlinghausen, die sich seit der letzten Saison stark verjüngt hat, die älteste Voltigiererin der Gruppe ist gerade 16 Jahre, hat in der Pflicht noch Reserven. Unterstützung  und  Hilfestellung erhält die Mannschaft momentan von Agnes Werhahn.

Zum zweiten Mal wurde bei der Bundessichtung ein Doppelvoltigierwettbewerb ausgetragen. Allerdings gingen von 17 möglichen Paaren nur neun an den Start. In vielen Verbänden spielt das Doppelvoltigieren , eine sehr publikumswirksame Disziplin des Voltigiersports, bisher nur eine untergeordnete Rolle.

Fachbeiratssprecher Kersten Klophaus war mit dem Ablauf der diesjährigen Bundessichtung in Darmstadt zufrieden. „Durch die beiden Hallen und Ablongiermöglichkeiten im Freien , aber dennoch kurze Wege, haben die Aktiven hier sehr gute Bedingungen“ lobte er den Veranstaltungsort.  

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Der Voltigierbeauftragte des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) informiert

Der Voltigierbeauftragte des WPSV, Harald Grimm, informiert alle interessierten Voltigierausbilder aus Mitgliedsvereinen des WPSV über folgenden Lehrgang des Verbandes:

Vom 29. Oktober bis 2. November findet auf der Reitanlage Rochushof in Aulendorf-Wallenreute ein Lehrgang zum Sportassistent im Voltigiersport statt.  Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Lehrgangskosten betragen 90.-- € und sind mit der Anmeldung zu bezahlen.

Für eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern besteht die Möglichkeit zur Übernachtung auf der Anlage Rochushof. Für den Lehrgang müssen eigene Pferde mitgebracht werden, die vor Ort in Boxen untergebracht werden können.

Die für den Lehrgang benötigten Voltigierer und Voltigierpferde werden vom PSV Aulendorf zur Verfügung gestellt.

Zulassungsvoraussetzungen lt. APO:

   Mitgliedschaft in einem der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) angeschlossenen Verein

   Vollendung des 16. Lebensjahres

   Einwandfreie charakterliche Haltung und Führung, Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses

   Nachweis einschlägiger Erfahrung im Umgang mit dem Pferd, Besitz des DLA IV

   Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses über acht Doppelstunden , der nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Anmeldeschluß ist der 30. September, die Teilnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldung.

Schriftliche Anmeldungen an: Harald Grimm, Im Grund 6, 89558 Schnittlingen

 

Gabriele Knisel-Eberhard

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Bestellformular für grüne Pferdekennzeichen als PDF-Datei

 



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