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Dressur: Sandy Kühnle
(Ilshofen), Miriam Maurer (Bad Friedrichshall), Laura Pytkowjat (Ingersheim) | |
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Springen: Eliza
Hirscher (Friedrichshafen) | |
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Vielseitigkeit:
Vanessa Hammel (Markdorf), Stefanie Öchsle (Schwäbisch Gmünd), Sophia Stölzle
(Ottenbach) |
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Bereits zum
vierten Mal nach 1985, 1990 und 1995 wurde in diesem Jahr die Bundessichtung der
Voltigierer, der wichtigste nationale Wettkampf außer der Deutschen
Meisterschaft, auf der Reitanlage Kranichstein in Darmstadt ausgetragen.
Erstmalig wurde
die Sichtung in diesem Jahr nach internationalem Reglement ausgetragen.
Hier sind Pflicht und Kür immer zeitlich voneinander getrennt zu
absolvieren. In der Pflicht sind sieben Pflichtübungen zu zeigen, nämlich
Aufsprung, Grundsitz, Fahne, Mühle, Schere, Stehen und Flanke. Im Gegensatz zum
nationalen Reglement werden sowohl für die Pflicht, als auch für die Kür,
separate Pferdenoten vergeben. Der Fachbeirat hatte sich zu dieser
Ausschreibungsform entschlossen, da dieses Turnier eine der Sichtungen im
Hinblick auf die Europameisterschaft in Saumur vom 7.bis 10. August war. Die
zweite Sichtung für die Gruppen und Einzelvoltigierer wird Ende Mai beim CVI in
Stadl Paura/Österreich sein.
In der
Damenkonkurrenz gingen 30 Aktive an den Start. Nadia Zülow vom RSV SC 36 Neuss
Grimlinghausen wurde von Annika Speck longiert und ließ keinerlei Zweifel an
ihrer Favoritenrolle aufkommen und siegte mit einem Start-Ziel-Sieg. Der Wechsel
an der Longe von Agnes Werhahn zu Annika Speck hat ihren Leistungen keinen
Abbruch getan. Souverän und gekonnt absolvierte sie zwei nahezu
fehlerfreie Durchgänge. „ Die Kür von Nadia ist immer zu 100 % anders
als von allen anderen Voltigierern. Da gibt es keine Elemente, die ein anderer
Voltigierer in seiner Kür „drin“ hat. Die Piourette auf dem Pferd, die in
diesem Jahr neu in der Kür ist, das gibt's bisher noch nicht “ äußerte sich
Fachbeiratsmitglied Andrea Schirmacher begeistert von der neuen Kür der
amtierenen Welt-,Europa- und Deutschen Meisterin.
Nicola Ströh (Jersbek-Wohldorfer
RVV) musste verletzungsbedingt auf ihren „Pascal“ verzichten und wurde von
Kirsten Graf auf Picasso vorgestellt. Nicola Ströh, seit jeher gewohnt
sich auf fremde Pferde einzustellen, fand sich mit der neuen Situation sehr gut
zurecht und konnte ihren zweiten Platz trotz einem Pflichtpatzer im zweiten
Durchgang noch halten.
Rang drei in der
Damenkonkurrenz ging an Ines Jückstock (RFV Hoisbüttel), die bereits seit zehn
Jahren auf diesem hohen Niveau voltigiert und immer wieder durch eine sehr
saubere und ordentliche Pflicht besticht.
Für den
Landesverband Baden-Württemberg gingen Anette Renkl ,Anika Leiber (beide RV Lörrach),
Michaela Herzog (PF Blankenloch) und Anna Hanisch (RV Neubulach) in der
Damenkonkurrenz an den Start. Nur Anette Renkl konnte sich in die Platzierung
voltigieren und belegte in der Gesamtwertung Rang sieben. Die anderen baden-württembergischen
Teilnehmerinnen rangierten eher im hinteren Feld.
Ulla Ramge,
amtierende Bundestrainerin der Voltigierer zeigte sich mit den gezeigten
Leistungen der Einzelvoltigiererinnen zufrieden. „ Wir hatten hier einige
junge Aktive am Start, die zwar momentan noch nicht ganz nach vorne kommen, aber
auf die wir in der Zukunft aufbauen können“ so Ulla Ramge. „Wie in der
Vergangenheit, zeigte sich auch in diesem Jahr, dass die guten
Nachwuchseinzelvoltigiererinnen in der Regel aus den A-Gruppen kommen . Die
haben durch ihre ordentliche Pflicht schon einen Vorsprung gegenüber anderen
Voltigierern“ meinte Ulla Ramge.
Bei den Herren
gingen 15 Einzelvoltigierer an den Start. Mit knappem Vorsprung siegte Jan Bayer
(RF-Schule Oldenburg) vor Kai Vorberg (JRG Köln). Jan Bayer startete auf
Aladin, der bereits für Christoph Lensing zu Medaillen galoppierte, und wurde
von Sven Henze vorgestellt. Der Vorsprung zu Kai Vorberg fiel recht knapp aus,
nur ein Hundertstel trennten die beiden Konkurrenten voneinander. Kai Vorberg
hatte im ersten Durchgang kleine Unsauberkeiten gezeigt. Bei dieser
Bundessichtung ging er auf Picasso an den Start und wurde von Kirsten Graf
longiert. „ Für Picasso ist dies nach der Stuttgarter Schleyer-Halle im
vergangenen Jahr der erste große Start im Einzelvoltigieren. Wir sind sehr
zufrieden wie er mitspielt“ so die Longenführerin. Überraschend belegte
Tim-Randy Sia (PRV GutStockum/Natbergen) Rang drei. Bisher war es ihm noch nicht
gelungen bei einem nationalen Wettkampf so weit nach vorne zu kommen. Andreas
Kumpf (LPSV Alb-Fils) hielt die Fahne des Verbandes bei den Herren hoch.
Allerdings konnte er sich nur auf Rang 13 platzieren.
Landestrainer
Dietmar Otto war mit dieser Bundessichtung nicht zufrieden. „ Im ersten
Durchgang haben unsere Voltigierer unter ihren Möglichkeiten voltigiert, da
kann man bei einem derartigen nationalen Ereignis auch im zweiten Durchgang
nicht mehr viel bewegen“ äußerte er sich enttäuscht. Klar zum Ausdruck
brachte er, dass sich die Voltgierer aus Baden-Württemberg im Einzelvoltigeren
zur Zeit in einem Loch befinden. „ Wir haben momentan ziemlich Pech. Einige
unserer besten Leute haben zu Saisonbeginn überraschend mit dem Sport aufgehört,
andere der Leistungsträger wie Anja Traub sind verletzt und erst wieder in
einigen Wochen einsetzbar“ so der Landestrainer.
Bei den Gruppen
dominierte die amtierende Weltmeistergruppe aus Mainz-Laubenheim, die in
Darmstadt mit zwei neuen Voltigierern gegenüber dem letzten Jahr an den Start
ging. Hanne Strübel hatte ihr Team auf den Punkt hin fitt und die Mannschaft präsentierte
eine Kür, die an Schwierigkeit, Ausdruck und Gestaltung nur schwer zu toppen
ist. Dietmar Otto, Ex-Weltmeister und Mitglied des FEI-Kommittees für
Voltigieren, war von dieser Kür begeistert. “Diese Kür ist noch spektakulärer
als im vergangenen Jahr und von der Choreographie ist hier wirklich alles
drin“ so seine Aussage. Damit entschied die Laubenheimer Gruppe beide Durchgänge
für sich und verwies damit Ingelsberg und Neuss-Grimlinghausen auf die Plätze.
Die Gruppe aus
Ingelsberg, die seit der vergangenen Saison drei Voltigierer ausgetauscht hat
und auf einem neuen Pferd an den Start ging, präsentierte ebenfalls eine sehr
ausdrucksstarke Kür. Probleme hatte die Gruppe in der Pflichtübung
„Stehen“, die dann wertvolle Punkte kosteten.
Die Mannschaft
aus Neuss-Grimlinghausen, die sich seit der letzten Saison stark verjüngt hat,
die älteste Voltigiererin der Gruppe ist gerade 16 Jahre, hat in der Pflicht
noch Reserven. Unterstützung und Hilfestellung erhält die
Mannschaft momentan von Agnes Werhahn.
Zum zweiten Mal
wurde bei der Bundessichtung ein Doppelvoltigierwettbewerb ausgetragen.
Allerdings gingen von 17 möglichen Paaren nur neun an den Start. In vielen Verbänden
spielt das Doppelvoltigieren , eine sehr publikumswirksame Disziplin des
Voltigiersports, bisher nur eine untergeordnete Rolle.
Fachbeiratssprecher
Kersten Klophaus war mit dem Ablauf der diesjährigen Bundessichtung in
Darmstadt zufrieden. „Durch die beiden Hallen und Ablongiermöglichkeiten im
Freien , aber dennoch kurze Wege, haben die Aktiven hier sehr gute
Bedingungen“ lobte er den Veranstaltungsort.
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Der
Voltigierbeauftragte des WPSV, Harald Grimm, informiert alle interessierten
Voltigierausbilder aus Mitgliedsvereinen des WPSV über folgenden Lehrgang des
Verbandes:
Vom 29. Oktober
bis 2. November findet auf der Reitanlage Rochushof in Aulendorf-Wallenreute ein
Lehrgang zum Sportassistent im Voltigiersport statt. Die Teilnehmerzahl
ist auf 15 Personen begrenzt. Die Lehrgangskosten betragen 90.-- € und sind
mit der Anmeldung zu bezahlen.
Für eine
begrenzte Anzahl von Teilnehmern besteht die Möglichkeit zur Übernachtung auf
der Anlage Rochushof. Für den Lehrgang müssen eigene Pferde mitgebracht
werden, die vor Ort in Boxen untergebracht werden können.
Die für den
Lehrgang benötigten Voltigierer und Voltigierpferde werden vom PSV Aulendorf
zur Verfügung gestellt.
Zulassungsvoraussetzungen lt. APO:
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Mitgliedschaft in
einem der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) angeschlossenen Verein | |
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Vollendung des 16.
Lebensjahres | |
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Einwandfreie
charakterliche Haltung und Führung, Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses | |
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Nachweis einschlägiger
Erfahrung im Umgang mit dem Pferd, Besitz des DLA IV | |
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Nachweis eines
Erste-Hilfe-Kurses über acht Doppelstunden , der nicht länger als zwei
Jahre zurückliegt. |
Anmeldeschluß
ist der 30. September, die Teilnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldung.
Schriftliche
Anmeldungen an: Harald Grimm, Im Grund 6, 89558 Schnittlingen
Gabriele Knisel-Eberhard
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| Bestellformular für grüne Pferdekennzeichen als PDF-Datei |
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