|
|
|
|
Voltigieransprechparter aus den Pferdesportkreisen (PSK) trafen sich in
Heidelberg
Im Rahmen der
Ausbilderfortbildung in Heidelberg trafen sich die Ansprechpartner für den
Voltigiersport aus den einzelnen PSK's. Dieses jährliche Treffen dient zur
Information und zum Gedankenaustausch und wurde vor Jahren von der damaligen
Regionalbeauftragten Württemberg, Ilse Lorenz, ins Leben gerufen. Sie forcierte
damals auch, dass in jedem PSK ein Ansprechpartner für den Voltigiersport
installiert wurde. Die diesjährige
Ansprechpartnertagung wurde vom Regionalbeauftragten Harald Grimm (Schnittlingen)
geleitet, der auch Bilanz über die Aktivitäten in den einzelnen PSK's zog. So
wurden Lehrgänge rund um die Voltigierstunde, für Gruppen und
Einzelvoltigierer, Gymnastik, Pferdekorrektur und Longieren angeboten. Vom Württembergischen
Pferdesportverband (WPSV) wurden noch Lehrgänge zur Fortbildung von Ausbildern
im Turniersport, ein Lehrgang für Ausbilder von Breitensportgruppen und ein
Lehrgang zur Ausbildung Sportassistent im Voltigiersport für alle
interessierten Ausbilder aus dem Regionalverband Württemberg angeboten. Harald Grimm
stellte den PSK-Ansprechpartnern die Kriterien und das Konzept für die
Mitgliedschaft im Regionalkader Voltigieren vor. „ Wir suchen hier Voltigierer,
die außer Talent auch Leistungswillen und einen ambitionierten Longenführer
und ein geeignetes Pferd haben“ so der Regionalbeauftragte. „Das größte
Talent nützt uns nichts, wenn kein Pferd für den Turniersport vorhanden ist“
erklärte Harald Grimm. Die Mitglieder des Regionalkaders sind momentan zwischen
12 und 17 Jahren alt. Für die Nominierung in den Einzelvoltigierkader müssen
die Aktiven nicht zwingend bereits im Einzelvoltigieren gestartet sein. Hier
werden auch talentierte, pflichtstarke Gruppenvoltigierer gefördert. Wichtig
ist für Harald Grimm die Perspektive der Aktiven. Die Regionalkadermitglieder
haben drei gemeinsame Lehrgänge mit den Schwerpunkten Gymnastik,
Ausdrucksschulung und Training auf dem Pferd. Als Anregung kam von den
PSK-Vertretern bei einem Lehrgang den Schwerpunkt auf die Weiterbildung
des Voltigierpferdes zu legen. Harald Grimm
brachte auch klar zum Ausdruck, dass neue Talente auch während des Jahres
nachträglich in den Kader nominiert werden können oder speziell zu Lehrgangsmaßnahmen
eingeladen werden können. Dazu ist es jedoch notwendig, dass die
Voltigierausbilder den Regionalbeauftragten darüber informieren. Gezeigt hat sich
auch, dass diese jährliche Tagung notwendig ist, denn dadurch ist die
Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der Basis und dem Verband sehr gut und
neue Ideen und Konzepte können praxisnah umgesetzt werden. Gabriele Knisel-Eberhard
|
|
|
|