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Voltigierer des Regionalverbandes beim Training in Bühlerzell
Am ersten Märzwochenende
traf sich der Regionalkader der Gruppen- und Einzelvoltigierer zum dritten
Lehrgang im Winterhalbjahr auf der Reitanlage Grafenhof in Bühlerzell. Wie bei
den beiden ersten Lehrgängen waren auch hier Schwerpunkte gesetzt. Bei diesem
Lehrgang wurde vermehrt Ausdrucksschulung in der Gymnastikhalle, sowie am
Turnpferd und auf dem Pferd Pflicht und Kür verbessert.
Michaela Beske,
früher selbst erfolgreiche Gruppen- und Einzelvoltigiererin, inzwischen
gelernte Physiotherapeutin, kümmert sich schon längere Zeit um die
gymnastische Aus- und Weiterbildung der württembergischen Voltigierer. Ihr
Training in der Sporthalle brachte die Aktiven aus Herbrechtingen als erste
Gruppe ins Schwitzen. Zu flotter Musik ging es beim warm-up für die Voltigierer
gleich in die „Vollen“. Mit zunehmendem Musiktempo wurden die Bewegungen der
Aktiven eher langsam, aber Vorturnerin Michi kannte kein Erbarmen. Nach dem Aufwärmtraining
ging's dann erst richtig los und die Voltigierer spürten am Ende der Stunde ,wo
denn der Mensch überhaupt Muskeln hat, denn es zog und zwickte selbst die
durchtrainierten Voltigierer überall. Heike Rüd, Longenführerin der Herbrechtinger Mannschaft, ist von der Art der drei Kaderlehrgänge begeistert. „ Wir haben immer verschiedene neue Sachen ausprobiert . Die Aktiven, und auch ich , haben wieder dazu gelernt. So ein Lehrgang bringt doch immer wieder Neues . Es ist auch für uns Longenführer wichtig, immer über den eigenen Suppentellerrand hinaus zu schauen. Bei den Lehrgängen sind dann auch Gespräche mit anderen Longenführern , abseits vom Turnierstreß, möglich. Davon profitieren wir alle“ so das Fazit von Heike Rüd .
In der Reithalle
trainierte Ute Lockert mit den Aktiven Pflicht und Kür und war über die
Verbesserungen seit dem letzten Kaderlehrgang in Neubulach überrascht. In der
Pflicht wurde schwerpunktmäßig an den Schwächen , die im Normalfall im
zweiten Pflichtblock liegen, der einzelnen Aktiven gearbeitet. Die meisten
Voltigierer haben ihre Kür für die neue Saison bereits stehen, wenn auch im
Galopp noch nicht alles rund läuft. Hannelore Leiser korrigierte die Aktiven am Turnpferd. Die Vorteile beim Turnpferdtraining sind, dass es hier unbegrenzte Wiederholungsmöglichkeiten gibt und schwierige Übungen so lange am stehenden „Sportgerät“ geübt werden können, bis jeder Handgriff perfekt sitzt. Besonders in der Kür ist dies wichtig.
Ute Lockert
informierte die Aktiven auch über das neue Technikprogramm im
Einzelvoltigieren, das jetzt vermehrt in den Prüfungen gefordert wird. Das neue
Merkblatt „Technikprogramm“ kann von der homepage www.wpsv.de
herunter geladen werden. Ute Lockert hat
sich schon Gedanken gemacht damit die Lehrgänge künftig noch besser werden .
„ Vielleicht ist das Training noch effizienter, wenn der Lehrgangsleiter für
einen Tag zum Intensivtraining zu den Aktiven fährt, dann müssen die Pferde
und Voltigierer nicht so weit fahren“ war ihre Anregung. Allerdings soll auf
jeden Fall ein gemeinsamer Lehrgang für alle Kadervoltigierer und ihre Longenführer
stattfinden, damit auch künftig die Gespräche zwischen den Longenführern und
die Kontakte der Aktiven untereinander nicht auf der Strecke bleiben.
Gabriele Knisel-Eberhard
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