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DSB fordert Bürokratieabbau im EhrenamtDer deutsche Sport drängt energisch darauf, dass Vereine und Verbände von unsinnigen und unpragmatischen Verwaltungsaufgaben entlastet werden. „„Es kann nicht angehen, dass die Finanzbehörden, Krankenkassen und Rentenversicherungsträger immer stärker unsere Vereinsarbeit belasten“, erklärte DSB-Präsident Manfred von Richthofen. Der DSB hat dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages Vorschläge zur Entbürokratisierung vorgelegt. So wird das im öffentlichen Zuwendungsrecht geltende Prinzip der „Jährlichkeit“ beanstandet, nach dem nicht verbrauchte öffentliche Mittel am Jahresende zurückzugeben seien. Diese Mittel müssten in den Haushaltsplänen als „übertragbar“ erklärt werden, so dass sie im Folgejahr aufgebraucht werden können. Im Steuerrecht sollen für Vereine, die sich im Sinne der Abgabenordnung auch wirtschaftlich betätigen, eine Anhebung der Besteuerungsfreigrenze für Körperschafts- und Gewerbesteuer von derzeit 30.678 Euro auf 40.000 Euro im Jahr sowie eine jeweils jährliche Dynamisierung möglich werden. Zur Gewinnung und Förderung ehrenamtlich Engagierter sollte ein Freiwilligengesetz geschaffen werden. Als „ersten Schritt“ vor dem Mammutwerk Freiwilligen- oder Ehrenamtsgesetz haben die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag einen Gesetzentwurf zur Verbesserung des unfallversicherungsrechtlichen Schutzes bürgerschaftlich Engagierter eingebracht. Danach soll zukünftig auch ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern von Vereinen oder Helfern die gesetzliche Unfallversicherung geöffnet werden. Quelle: www.sport-in-bw.de
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