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Vielseitigkeitsreiter sichteten den Nachwuchs
Der Württembergische
Pferdesportverband (WPSV) lud am 11. Dezember Jugendliche unter 15 Jahren, die
Spaß am Geländereiten haben, zur Sichtung nach Sindlingen ein. Landes- und
Regionaltrainer Fritz Pape und Gesine Seibold, Mitglied im Disziplinausschuss
Vielseitigkeit, begutachteten den Nachwuchs. „Manche der Aktiven haben wir
schon bei Turnieren im E-Bereich gesehen, teilweise sind sie uns in Tübingen
beim Fördergruppenturnier positiv aufgefallen, andere kamen auch durch die Veröffentlichung
von sich aus auf Fritz Pape zu“ so Gesine Seibold. 17 Aktive kamen
insgesamt zur Sichtung, die zunächst entweder in der Nachwuchsgruppe oder im
Regionalkader weiter durch den Verband gefördert werden. Einige davon sind
bisher noch aktiv im Ponykader Vielseitigkeit geritten und steigen jetzt aus
Altersgründen komplett auf's Großpferd um. Sowohl für die
Nachwuchsgruppe, als auch den Regionalkader bietet der Verband zwischen Januar
und April je drei Lehrgänge an. Bei dieser
Sichtung wurden elf Aktive in den Regionalkader Vielseitigkeit nominiert. Die
sind: Sonja Buck
(Pfalzgrafenweiler), Julia Bulling (Schwäbisch Gmünd) Sarah Eisele (Lorch),
Melanie Hagdorn (Eberdingen-Hochdorf),Vicky Lipp (Suttgart), Ina Luetkens
(Langenenslingen), Patrik Maucher (Bergatreute), Johanna Müller (Schwäbisch Gmünd),
Jennifer Strutz (Effringen), Michael Terigi (Altensteig), Vanessa Zoller
(Vaihingen/Enz).
Ponyreiter planen die neue Saison
Zur
Ponyfachtagung Anfang Dezember in Sindelfingen waren etwa 200 Ponyreiter mit
ihren Eltern gekommen. Einmal jährlich trifft sich alles aus dem Ponysport zur
Rückschau auf die abgelaufene Saison, Verabschiedung der ausscheidenden
Kadermitglieder, Nominierung der neuen Regionalkader und Planung der neuen
Saison. In seinem Rückblick
brachte der Ponybeauftragte des Verbandes, Heinz Bürk, klar zum Ausdruck, dass
der Ponyboom in den letzten zwei Jahren nicht mehr anhält. Nicht nur Baden-Württemberg
ist davon betroffen, sondern bis auf Bundesebene sind die Zahlen im Ponybereich
rückläufig. Rüdiger Rau,
zuständig für die Vielseitigkeitsreiter im Ponysport, brachte klar zum
Ausdruck, dass es nicht genügt Ponys zu haben, die im Gelände hervorragend
gehen.“ Die Prüfungen werden zu 80 % in der Dressur entschieden“ so Rüdiger
Rau. Klar zum Ausdruck brachte er auch, dass die Losgelassenheit bei den Ponys
ein wichtiges Kriterium ist. So sollte darauf hin gearbeitet werden, dass die
Vielseitigkeitsponys auch in der Dressur im zu platzierenden Viertel sind. Kritische
Anmerkungen zum Einsatz der Dressurponys gab's von Rudi Brügge, dem
Dressurtrainer. „ Es ist erschreckend, dass Kaderponys zwischen 18 und 20
Turnieren pro Jahr gehen, oft gegen Großpferde und viele Wochenenden
hintereinander. Irgendwann ist dann der Ofen aus, da muss man sich grundsätzlich
Gedanken machen, wo stehe ich und wo will ich hin. Dazu ist ein gezielter
Einsatz notwendig. Auch beim Pony muss die Motivation erhalten bleiben, nicht
nur bei den Aktiven. 15 Siege in L-Prüfungen haben noch keinen Deutschen
Meister im Ponysport gemacht “ kritisierte Rudi Brügge. Bei der diesjährigen Ponytagung wurden 19 aktive Ponyreiter verabschiedet. “Mit 16 Jahren ist für Meisterschaften und Ponyprüfungen Schluss“ so Heinz Bürk bei der Verabschiedung.“ Einige der bisherigen Ponykader-Reiter sind in der letzten Saison schon gleichzeitig auf Großpferden geritten und werden den Umstieg vom Pony zum Großpferd gut schaffen“ erläuterte der Ponymann. Für das kommende
Jahr sind für den Regionalkader des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV)
folgende Lehrgänge geplant: Dressur:
11.-13.Februar in Neubulach mit Rudi Brügge Springen:
11.-13.Februar in Waldachtal mit Olaf Peters Vielseitigkeit:
6.-8.Februar in Waldachtal mit Rüdiger Rau Die
Regionalkadermitglieder werden dazu persönlich eingeladen. Die aktuelle
Kaderliste ist bereits auf der homepage des WPSV unter www.wpsv.de veröffentlicht. Auch im kommenden
Jahr finden für die Ponys in allen Sparten Sichtungen statt. An diesen
Turnieren sind alle Ponyreiter startberechtigt. Pflichtstart für die
Regionalkadermitglieder ist das Landesponyturnier am 23. und 24. Juli in Bad
Friedrichshall. Wichtig für alle Ponyreiter, die nicht an den
Landesmeisterschaften in Schutterwald an den Start gehen, ist das
Landesjugendturnier vom 9.-11.September in Meissenheim. Interessierte Ponyreiter
wenden sich wegen der Startgenehmigung in Meissenheim direkt an den
Ponybeauftragten Heinz Bürk, Telefon und Fax 07081/6336. Gabriele Knisel-Eberhard |
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