Seminar 'Der Verein als Arbeitgeber'

Viele Vereine beschäftigen Arbeitnehmer und sind damit Arbeitgeber. Welche Pflichten entstehen daraus, worauf ist zu achten?
- Wann muss eine Lohnsteuerkarte vorgelegt werden?
- Welche Zahlungen sind steuer- und sozialversicherungsfrei?
- Wann greift der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung?

Diese und weitere Fragen werden im Seminar des Württ. Landessportbundes von Donnerstag, 28.04. (Beginn: 09.30 Uhr) bis Freitag, 29.04.2005 (Ende: 16.00 Uhr) im Sport- und Bildungszentrum Bartholomä behandelt. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro (Unterkunft, Verpflegung + Fahrtkostenzuschuss), der Lehrgang wird zur Lizenzverlängerung von Vereinsmanagern C, B und A anerkannt. Infos und Anmeldungen: Referat Bildung - 0711/28077-137.

Quelle: Homepage WLSB

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Bildungskonferenz rund um den Pferdesport

Warendorf (fn-press). Im Rahmen der Ausbildungsoffensive veranstaltet die FNAbteilung Ausbildung am Mittwoch, 29. Juni, in Warendorf eine Bildungskonferenz rund um den Pferdesport. Zielgruppe der Veranstaltung sind registrierte Amateur- und Berufsausbilder sowie Vereinsvorstände und Funktionsträger, die sich für das Thema Ausbildung interessieren. Neben den Beiträgen hochkarätiger Referenten und praktischen Demonstrationen sollen in verschiedenen Workshops spezifische Aspekte rund um die Ausbildung von Mensch und Pferd aufgegriffen werden.

Nachgegangen wird dabei etwa der Frage, was ein Trainer leisten kann und was er leisten muss. Angesprochen werden auch Fragen nach den Besonderheiten im Training von Kindern. Weitere Themen sind Voltigieren und Reiten als Schulsport, die Ausbildung von Führungskräften mit Hilfe des Mediums Pferd, Möglichkeiten des Pferdesports im Therapiebereich und die Chancen von Vereinen und Betrieben als Bildungseinrichtung tätig zu sein. Vorgestellt wird anlässlich der Bildungskonferenz auch erstmals der neu erarbeitete Verhaltenskodex der FN im Pferdesport. Zehn Jahre nach der Verabschiedung der „Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes", die die ethischen Richtlinien für den Umgang des Menschen mit dem Pferd definierten, liefert die FN damit Orientierungshilfen für den Umgang von Aktiven, Ausbildern und Funktionsträgern miteinander. Die Teilnahmegebühr an der Bildungskonferenz beträgt 15 Euro, für Persönliche Mitglieder (PM) zehn Euro. T.H.

Information und Anmeldung: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Monika Grabowski, Telefon 02581/6362-230, Fax 02581/6362-208 oder E-Mail: mgrabowski@fn-dokr.de

Quelle: FN-Aktuell / Homepage FN

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Regionalkader Vielseitigkeit trainierte in Sindlingen

Zum dritten und letzten Lehrgang während des Winterhalbjahrs traf sich der Regionalkader vom 23. bis 26. März zum Intensivtraining in Sindlingen. Bei diesem Lehrgang unter der Leitung von Regional- und Landestrainer Fritz Pape  standen alle drei Sparten der Vielseitigkeit- Dressur, Springen und das Geländetraining- auf dem Programm.

Die Pferde wurden nicht nur dressurmäßig gearbeitet, sondern es wurden auch Dressuraufgaben , die bei Vielseitigkeitsprüfungen verlangt werden, geritten. Dabei wurden die Pferde von den Teilnehmern individuell vorbereitet und dann die Aufgabe unter Turnierbedingungen geritten. Von Fritz Pape gab's Hilfestellung beim Abreiten und hinterher Tipps zur Verbesserung. „Bei den meisten der Junioren liegen hier noch Reserven, jetzt gilt es diese bis zu den ersten Turnierstarts zu mobilisieren“ so der Trainer. Beim Springen wurden nicht nur komplizierte Wege geübt, sondern auch mal schwierige Parcours. „ In der Vielseitigkeit ist das anders als im normalen Springen,  der Parcours ist von den Anforderungen her zwar nicht so schwierig, aber die nervliche Anspannung ist meist doch sehr groß. Ein Abwurf entscheidet hier oft über zehn Plätze. Und da das Springen meist am Schluß ist, fällt damit  die Entscheidung  in der Prüfung“ so Fritz Pape.

Auf dem hügeligen Gelände der Sindlinger Anlage wurde Dressur am Hang geritten, „damit mobilisieren wir das Kreuz-Darmbein-Gelenk“ erklärte er den Sinn der gymnastizierenden Arbeit am Hang. Dazwischen wurden einzelne Geländesprünge und der Wasserein- und aussprung trainiert. Zur Konditionsverbesserung gab's für die Pferde zusätzlich Galopptraining im Gelände, für die Zweibeiner Jogging vor dem Frühstück. Wie es sich für einen guten Ausbilder gehört lief Fritz Pape als Motor der Gruppe  voraus und gab das Tempo an.

Teilgenommen haben:

Nicolai Aldinger (Notzingen),Tina Aldinger (Stuttgart),Sonja Buck (Pfalzgrafenweiler),Jutta Bulling (Schwäbisch Gmünd),Kerstin Annika Elsäßer (Freiberg),Vanessa Hammel (Stuttgart),Nicole Keßler (Markdorf),Sabrina Luetkens (Langenenslingen),Constanze Schneider-Haiss(Ludwigsburg),Jennifer Strutz (Wildberg),Alexandra Wolf (Dornstetten) und als Betreuer Simon Sartorius (Bönnigheim).

Gabriele Knisel-Eberhard

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Fit für's Pferd

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) am 19. März in Böblingen hielt Natalie Kühn, Sportwissenschaftlerin aus Berlin und Trainer-C im Pferdesport, einen Vortrag zum Thema „Fit für's Pferd“.

Klar zum Ausdruck brachte die aktive Reiterin, dass die Reitlehre viel über das Einfühlungsvermögen ein Pferd zu beherrschen vermittelt, aber die Voraussetzungen, die man oder frau als Reiter mitbringen muß, werden vernachlässigt.

Während ihres Vortrags versuchte sie die zentrale Frage, die sich jeder aktive Reiter bestimmt schon gestellt hat, „muß ich als Reiter fit sein, wenn ich auf's Pferd steige“?, zu beantworten.

Sicher ist, dass der Reitsport den ganzen Körper fordert, so wird der gesamte Bewegungsapparat mit Muskeln,Sehnen und Bändern beansprucht. Eine positive Wirkung hat das Reiten auf das Herz-Kreislaufsystem, die Atmung und den Stoffwechsel.

Minimalanforderungen für Reiter sind, so Natalie Kühn in ihrem Vortrag, :

   Koordination, dies bedeutet das Balance- und Gleichgewichtsgefühl

   räumliche Orientierungsfähigkeit

   Koordinationsfähigkeit , die Muskeln einzeln und miteinander zu koordinieren

   Kondition

   Beweglichkeit, dazu gehört auch die Dehnfähigkeit.

Klar zum Ausdruck kam auch, dass bei einseitig intensiver Belastung, wenn außer dem Reiten kein Sport gemacht wird, Verkürzungen der Muskulatur zu beobachten sind.

Für sie als Sportwissenschaftlerin ist es selbstverständlich, dass nicht nur das Pferd fit ist, sondern auch der Reiter, wenn es auch der Reitsport  von sich aus nicht fordert, dass der Mensch gesund lebt. Damit spielt der Reitsport eine Außenseiterrolle unter den Sportarten.

„Ein großer Vorteil des Reitsports ist, dass ich meinen Sport noch ausüben kann, wenn ich gesundheitliche Probleme wie z.B. Rückenleiden habe“ stellte Natalie Kühn den positiven und gesunderhaltenden Aspekt dieser Sportart heraus. Eine gewisse Fitness kann jeder Reiter auch im täglichen Leben trainieren, oft muß dazu nur der innere Schweinehund bekämpft werden. So kann statt dem Fahrstuhl die Treppe , statt dem Auto das Fahrrad benutzt oder während der Schrittphase neben dem Pferd „gewalkt“ werden, wie es so schön auf neudeutsch heißt. Zusätzlich gibt's spezielle Funktionsgymnastik für Reiter, oft fehlen dazu nur die Ideen. Die gab's während des Vortrags immer wieder mit praktischen Beispielen und die anwesenden Vereinsvertreter konnten damit ihre persönliche Fitness unter Beweis stellen.

Kühn's Aussage war, dass zumindest  beim Reiten als Breitensport der gesundheitsfördernde Aspekt  im Vordergrund steht. Im Leistungsport gelten auch hier andere Maßstäbe.  “Bisher ist der Bereich der Gesundheit im Reitsport brach gelegen, zukünftig muß die Pferdekunde sich nicht nur auf das Pferd beziehen , sondern auch auf den Reiter. Denn der Pferdesport hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit und die Gesunderhaltung“ so Natalie Kühn zum Schluss ihres Vortrages.

Gabriele Knisel-Eberhard

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Bestellformular für grüne Pferdekennzeichen als PDF-Datei

 



(C) Württemberischer Pferdesportverband e.V.