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Verbandslehrgang in Marbach
Einmal pro Jahr unterstützt der Württembergische Pferdesportverband (WPSV) einen Lehrgang für Jugendliche an der Landesreitschule in Marbach. Teilnehmen können Jugendliche unter 16 Jahren, die keine eigenen Pferde haben.
In diesem Jahr
nahmen zehn Reiterinnen und ein Junge am Talentzentrallehrgang teil. „Die
Aktiven waren in diesem Jahr nicht nur sehr jung, die meisten waren unter 14
Jahren, sondern auch schon recht weit in ihrer reiterlichen Ausbildung“, so
Rolf Eberhardt , Ausbilder in Marbach. Die Aktiven ritten dressurmäßig auf
A-Niveau und waren nach kurzer Eingewöhnungszeit in der Lage mit den Marbacher
Schulpferden Lektionen aus dem A- und L-Bereich zu reiten. Vorteil in
Marbach ist, dass hier genügend Pferde für alle Ausbildungsstufen zur Verfügung
stehen. So können Jugendliche auch auf gut ausgebildete Lehrpferde gesetzt
werden, bei denen sie Lektionen der höheren Klassen von den Pferden lernen können.
Sie haben die Möglichkeit mehrere verschiedene Pferde zu reiten und
lernen dabei sich schnell auf fremde Pferde einzustellen. Pro Tag wurden in
Marbach zwei Stunden geritten. Am Vormittag wurde in kleinen Gruppen dressurmäßig
geritten, am Nachmittag stand Springgymnastik, Parcoursspringen oder Sitzübungen
an der Longe auf dem Programm. Zusätzlich gab's noch theoretischen Unterricht,
Stalldienst und Pferdepflege . Nach dieser Woche haben sich alle Aktiven in
ihren reiterlichen Fähigkeiten wesentlich verbessert. Nun bleibt abzuwarten wie
der Verbandsnachwuchs dies in der Saison umsetzen kann. Gabriele Knisel-Eberhard
Dressurnachwuchs trainierte in
Sindlingen
Der Württembergische
Pferdesportverband (WPSV) hatte den Dressurnachwuchs zur Vorbereitung auf die
Saison zum Lehrgang nach Sindlingen eingeladen. Unter Anleitung der
Regionaltrainerin Carmen Waldhausen (Höpfigheim) trainierten die Junioren ( U
19) vom 29. März bis 2. April auf der Reitanlage Pape in Sindlingen. Carmen Waldhausen
behielt auch bei diesem Lehrgang ihr bewährtes Konzept bei. Unterricht in
Kleingruppen am Vormittag und Aufgabentraining oder Verbesserung von einzelnen
Lektionen im Einzelunterricht am Nachmittag. „ In den Kleingruppen kann ich
an den Grundlagen korrigieren und auch an der Verbesserung des Sitz. Im
Einzeltraining können dann gezielt die Aufgaben für die größeren Wettkämpfe
wie Schutterwald und Nussloch geübt werden oder wir verbessern einzelne
Lektionen, die noch nicht so gut sitzen“ erläuterte Carmen Waldhausen ihr
Konzept. Zusätzlich hatten die Aktiven Theorieunterricht. Hier wurden die
Dressuraufgaben theoretisch besprochen.“Das erleichtert dann die Arbeit in der
Reithalle. Wenn die Jugendlichen ein klares Bild von der Aufgabe im Kopf haben,
wissen wie die Abfolge der Lektionen und worauf zu achten ist, sind die
Ritte einfach besser“ erklärte die Regionaltrainerin. Mit der
Winterarbeit ihrer Schützlinge war Carmen Waldhausen zufrieden. „ Die
Aktiven, die bereits beim Herbstlehrgang dabei waren, haben an ihren Schwächen
gearbeitet und sie verbessert“ lobte sie die Junioren. Nun bleibt abzuwarten
wie sie das Gelernte auf den Turnieren in die Praxis umsetzen können.
Nicole Isser (Weingarten),Melina
Katz (Geislingen),Nicole Löffler (Winterlingen),Johanna Müller (Schwäbisch Gmünd),Sabrina
Pfefferle (Mengen),Sebastian Pflumm (Bisingen), Marina Schlaich (Geislingen),
Carolin Stauß (Winterlingen) und als Betreuerin Beatrice Störzinger (Leonberg) Gabriele Knisel-Eberhard
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