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2.
Treffen zum Informationsaustausch zwischen der Verbandsführung des Württembergischen
Pferdesportverbandes (WPSV) und den Vertretern aus den Pferdesportkreisen (PSK)
Anfang April
trafen sich die Dressur- und Springvertreter und Vorsitzenden der PSK's
mit der Verbandsführung in Sindelfingen zu einem weiteren
Informationsaustausch. Damit möchte der WPSV den eingeschlagenen Weg zur
Verbesserung des Informationsfluss vom Verband bis an die Basis fortsetzen. Bei
dieser Veranstaltung waren 14 von 17 PSK's vertreten. Gerhard Ziegler,
1. Vorsitzender des Verbandes, erläuterte den Disziplinvertretern Dressur und
Springen die künftigen Änderungen bei den Verbandsturnieren. So wird das
Turnier in Tübingen im Oktober nicht nur ein Vergleich der Fördergruppen sein,
sondern auch eine Sichtung für die Nachwuchsreiter. Damit ist es auch für
Einzelreiter interessant in Tübingen an den Start zu gehen. Ähnlich wie beim
Geländewettbewerb soll ab diesem Jahr auch bei den Stilspringprüfungen ein mündliches
Protokoll erteilt werden. Damit erhalten die Aktiven eine Hilfestellung wo noch
Defizite bestehen und was in der Heimarbeit verbessert werden muss. Die Anregung
der Mannschaftsführer beim letzten Turnier in Tübingen, dass es auch in den
Dressurprüfungen und beim Geländewettbewerb ein Streichergebnis für die
Mannschaftswertung geben soll, lässt sich für die Geländeprüfung umsetzen,
in der Dressur aus zeitlichen Gründen nicht. So werden in der Dressur weiterhin
drei Aktive gewertet, in der Geländeprüfung nur zwei. Neu aufgenommen wurde
die Anregung der Geländesbesichtigung mit Pferd. In der Dressur können die
Aktiven 15 Minuten vor Prüfungsbeginn mit Pferd in die Wettkampfhalle.
Bisher unterstützt
der WPSV pro PSK ein Juniorenturnier mit 1250 Euro. Ab 2006 können auch
zwei Juniorenturniere durch den Verband finanziell gefördert werden, allerdings
halbiert sich der Zuschuss dann für jeden Veranstalter. Startberechtigt sind
bei diesen Turnieren ausschließlich Junioren (U 19). Regionaltrainerin
Carmen Waldhausen berichtete über zunehmende Zahlen bei den Aktiven in der
Dressur. „Die Wirkungen der Sichtungen und Lehrgänge zeigen sich jetzt.. Wir
haben eine breite Basis bei den Dressurreitern. Im vergangenen Herbst wurden
deshalb zwei Lehrgänge für die Aktiven angeboten “ so Carmen Waldhausen. In Sindelfingen
wurde von den Teilnehmern angeregt, dass es auch bei den Springlehrgängen
des Verbandes eine gemeinsame Abschlussbesprechung mit den Aktiven und
Eltern gibt. Schön wäre es, wenn daran auch die Heimtrainer teilnehmen könnten.
Deutlich wurde
bei diesem Abend, dass die Ausbildung und Förderung in den einzelnen
Pferdesportkreisen recht unterschiedlich erfolgt. Die Ponyreiter im PSK
Ludwigsburg treffen sich ganzjährig zweimal pro Monat zum Training mit der
Ponytrainerin Inge Pfeiffer. Im PSK Alb-Donau kümmern sich die PSK Trainer
hauptsächlich um die Aktiven, die keine eigenen Heimtrainer haben . In anderen
PSK's treffen sich die Aktiven alle zwei Monate zum Training und im PSK Biberach
treffen sich die Ausbilder regelmäßig. „ Für uns Ausbilder in den
Vereinen ist das ein Abgleich, wir wollen mit einer Sprache sprechen“ so
Andrea Berlin, Reitlehrerin aus Biberach. Die von diesem
Teilnehmerkreis eingebrachten Vorschläge zur Änderung der LPO 2008 wurden
aufgenommen und werden mit den Ergebnissen aus dem workshop LPO an die
Landeskommission weiter geleitet. Einig waren sich
die Anwesenden, dass dieser Informationsaustausch auch weiterhin stattfinden
soll. Der nächste Termin wird im Herbst sein. Gabriele Knisel-Eberhard |
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