Denise Sulz (Nagold) für Europameisterschaft nominiert

Im Anschluss an die Europameisterschaftssichtung in Balve hat der Ausschuss Springen des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) die Aktiven für die Teilnahme an der Europameisterschaft vom 6. bis 10. Juli in Schaffhausen/Schweiz nominiert. Bei den Junioren (U 19) ist Denise Sulz aus Nagold mit Quitte CR beim Championat im deutschen Aufgebot .

Gabriele Knisel-Eberhard

Quelle: homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)

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Longlist für EM-Distanzreiten aufgestellt

24. bis 28. August in Compiégne/FRA

Adelheid Borchardt

 

Compiégne/FRA (fn-press). Für die Europameisterschaften Distanzreiten, die vom 24. bis 28. August in Compiégne/FRA ausgetragen werden, hat der Disziplinbeirat Distanzreiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) folgende Reiter auf die Longlist (alphabetische Reihenfolge) gesetzt:

 

Melanie Arnold (Kirchheim/Teck) mit Nadira, Marianne Hähnel (Falkenstein) mit Baida in Nahar, Belinda Hitzler (Dillingen) mit Iris de Soult, Ines Liskow (Gechingen) mit Rih Zara, Verena Müller (Hattingen) mit Anou und Ulrike Pottrick (Bad Lauterberg) mit El Encantador. Als Reservisten benannt wurden (in dieser Reihenfolge) Astrid Becker (Walldorf) mit Taurhyn, Sabrina Arnold (Kirchheim/Teck) mit Te Quiero, Georg Ording (Warendorf) mit Hedgard und Ursula Klingbeil (Buch) mit Khalif.

 

Das deutsche EM-Team wird von Roy Thiele (Karsbach), Mitglied im DOKR-Disziplinbeirat, als Equipechef und André Schoppmann (Oelde), im DOKR für die Disziplin zuständig, als Equipechef-Assistent begleitet. Des weiteren sind als Teamtierärztin Dr. Juliette Mallison (Göttingen), Hufschmied Nils Muche (Schneverdingen) und die Physiotherapeuten Cordula Kopf (Fallingbostel) für die Pferde und Dieter Hoffmann (Enzklösterle) für die Reiter dabei.

 

Neben der EM-Nominierung aktualisierte der Disziplinbeirat zudem die Kader (siehe: www.fn-dokr.de/isy.net/servlet/broadcast/kader_distanzreiten.html).

 

Informationen zur EM unter www.open-60.com    

Quelle: homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)

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Nachwuchschampionat der Einzel- und Gruppenvoltigierer in Neubulach

Zum ersten nationalen Vergleich bei den Juniorteams und der Sichtung für die Europameisterschaften im italienischen Brescia Anfang August, waren 13 Mannschaften aus ganz Deutschland Mitte Juni nach Neubulach gereist, drei davon kamen aus Baden-Württemberg. Bei diesen Gruppen liegt das Höchstalter der Voltigierer bei 16 Jahren. Diese Sichtung war durch die Änderung des internationalen Reglements notwendig geworden, denn in diesem Jahr gibt es zum ersten Mal zwei Europameisterschaften, allerdings werden sie zeitgleich in Brescia ausgetragen. So werden dort Medaillen bei den altersoffenen Gruppen und den Juniorteams vergeben. Und die Mannschaft, die die deutschen Farben in Italien vertritt, wurde in Neubulach ausgeguckt.

Mit 13 Mannschaften war diese Konkurrenz nicht zu stark besetzt, manch eine Gruppe , die sich keine Chancen auf einen der vorderen Plätze ausrechnete, scheute den Weg in den Schwarzwald. Baden-Württemberg war mit voller Quote, das heißt, drei Mannschaften ,am Start. Die Landesfarben vertraten Pegasus Mühlacker, VV Bad Friedrichshall und Aichwald. Die Juniorgruppen zeigen in der Pflicht die C-Anforderungen aus dem nationalen Regelwerk . Dabei beträgt die Höchstzeit für die Pflicht sechs Minuten, Übungen nach dieser Zeit bleiben ohne Wertung. Die Kürzeit beträgt vier Minuten. In Neubulach konnten auch gemischte  Mannschaften aus mehreren Vereinen oder auch Verbänden an den Start gehen. Davon machten die späteren Sieger, das Team KölNeuss Juniorteam Gebrauch, und stellte aus zwei eh' schon starken Vereinen im Rheinland ein Team, das die Konkurrenz schon nach der ersten Wertung deutlich distanzierte. So ging der Sieg bei der ersten Juniorsichtung an die KölNeusser Gruppe, vorgestellt von Alexandra Knauf, selbst ehemalige Einzelvoltigiererin. Diese Mannschaft wird beim Championat in Italien die deutschen Farben bei den Juniorteams vertreten.

Die baden-württembergischen Gruppen zogen sich achtbar aus der Affäre, die Mannschaft von Pegasus Mühlacker und Longenführerin Andrea Weber platzierten sich in der Gesamtwertung auf Rang drei, eine gute Leistung. Auffällig war , dass bei den Juniorteams bei den meisten Gruppen Jungs dabei waren, im unteren Bereich gibt es also doch noch männlichen Nachwuchs im Voltigiersport. Die Gruppe des VV Bad Friedrichshall belegte in der Endabrechnung Rang zehn, die Gruppe Aichwald Platz 12.

Im Einzelvoltigieren fand dieses Nachwuchschampionat auch zum ersten Mal statt. Hier waren  20 Aktive zwischen 14 und 18 Jahren am Start, allerdings nur drei männliche Einzelvoltigierer.  Bundestrainerin Ulla Ramge war von der  Juniorsichtung für die Einzelvoltigierer begeistert.“ Hier können unsere Nachwuchsvoltigierer einmal unter sich voltigieren und für mich als Bundestrainerin ist dies eine gute Sache um zu sehen, wo wir in Zukunft stehen werden. Aus diesen Voltigierern werden  wir auch unseren C-Kader rekrutieren“ so die Bundestrainerin. Für Baden-Württemberg waren sieben Aktive am Start, so viele Aktive hatte kein Verband genannt, vier davon konnten sich für das Finale qualifizieren. Für Rebecca Puchinger (Pforzheim), Desiree Schweizer (LRFV Köngen) , Eva Jost (RZV Neubärental) und Patricia Peer (VV Bad Friedrichshall) war es der erste Start bei einem nationalen Vergleich. Der Sieg in dieser Prüfung ging an Sarah Gießler vom Laubenheimer RV, eine ehemalige Voltigiererin der Spitzengruppe von Mainz-Laubenheim. Beste Baden-Württembergerin war in Neubulach Anja Traub (RFV Krumbach) auf Rang vier.  Charlotte Kantel (LRFV Köngen) war nach einer Verletzungspause wieder rechtzeitig zur Juniorsichtung wieder fit und belegte Rang fünf. Die Nachwuchstalente Desiree Schweizer und Rebecca Puchinger platzierten sich auf Rang sieben und neun und rechtfertigten damit ihre Startberechtigung voll und ganz. Mit vier Aktiven im Finale der besten neun Voltigierer war der Verband Baden-Württemberg in Neubulach wieder gut vertreten. Selina Schröder (RFV Krumbach) stürzte beim Kürabgang  in der ersten Wertungsprüfung und konnte sich damit nicht im vorderen Feld platzieren. Bei den Herren siegte Carsten Dünisch vom Landesverband Thüringen.

Von der Beteiligung her blieb die erste Juniorsichtung im Voltigieren  mit 13 Gruppen und 20 Einzelvoltigierern ,unter den Erwartungen. Turnierveranstalter Björn Ahsbahs und seine Mannschaft meisterten diesen Wettkampf, gerade mal eine Woche nach dem Mammutturnier der Süddeutschen Meisterschaft, mit Bravour. Soll die Juniorsichtung zukünftig eine Art Talentschuppen für die Nachwuchsleute sein , müsste bis zum nächsten Jahr dafür in den Verbänden kräftig die Werbetrommel gerührt werden, ansonsten fehlt das Flair eines nationalen Turniers.

Gabriele Knisel-Eberhard

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