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3. Ellwanger Pferdetage
Über 2000
Zuschauer verfolgten bei sonnigem Herbstwetter Mitte September die
pferdesportlichen Darbietungen des Pferdesportkreis Ostalb bei den Ellwangener
Pferdetagen. Bereits zum dritten Mal hatten die Stadt Ellwangen, verschiedene
Unternehmen von der Ostalb und der Pferdesportkreis Ostalb gemeinsam die
Pferdetage vor der herrlichen Kulisse der Basilika Sankt Vitus
organisiert. Neben dem „Kalten Markt“ im Januar sind die Pferdesporttage
inzwischen zu eine festen Größe im Terminplan der Pferdestadt geworden.
Breitensportliche Wettkämpfe, ein Sternritt und pferdesportliche Vorführungen
locken neben dem verkaufsoffenen Sonntag unzählige Zuschauer vor die Basilika.
Die Veranstaltung, die einem überwiegend fachfremden Publikum die verschiedenen
Disziplinen und Facetten des Pferdesports aufzeigt, ist eine tolle Werbung für
den Sport und das Pferd überhaupt. Und die Ellwanger Bevölkerung nimmt an
diesem „Event“ in Massen teil, so war am Sonntag Nachmittag in der
Innenstadt kein Durchkommen mehr. Über 100 aktive
Reiter beteiligten sich am Sternritt und der anschließenden Pferdesegnung vor
der Basilika. Auftakt des Sternritt war ein gemeinsames Frühstück der
Teilnehmenden vor dem Limesturm Schwabsberg, bevor's dann weiter in Richtung der
Innenstadt ging. Als eine
gewaltige logistische Gemeinschaftsleistung bezeichnete der Oberbürgermeister
der Stadt Ellwangen, Karl Hilsenbek, diese Veranstaltung, die den Organisatoren
um den ersten Vorsitzenden des Pferdesportkreis (PSK Ostalb), Wolfgang Walter,
einiges abverlangte. „ Bei den Ellwanger Pferdetagen steht das Pferd neben dem
Kalten Markt im Mittelpunkt. Pferdesport mitten in der Stadt unter Einbeziehung
der Jugend und über 300 Teilnehmenden, das ist einzigartig“ so der
Ellwanger Oberbürgermeister. Deutlich wurde auch während der ganzen
Pferdetage, dass dies nicht nur eine Angelegenheit der Pferdesportler ist,
sondern der ganzen Bevölkerung. Ehrenamtliches Engagement von vielen
Pferdesportbegeisterten war für dieses Wochenende notwendig. An den
breitensportliche Wettbewerben unter dem Motto „Sports und Fun“ mit
Allround-Parcours, Jump an Drive, Ballonstechen, Vormustern der Pferde,
Theoriefragen zur Pferdekunde und der Jux-Stafette bei der laufen, reiten,
radfahren und sackhüpfen verlangt waren nahmen acht Mannschaften mit jeweils
vier Aktiven teil. Und hier stand wirklich der Spaß und der Mannschaftsgedanke
im Vordergrund, vielleicht eine Art von Wettkampf, die eine interessante
Alternative zu herkömmlichen Wettbewerben auf den Turnieren ist. So kämpften
die „Heuchlinger Rennhenna“ gegen die „Tollen Tanten“ und „Drei Engel
für Christoph“ und noch fünf weitere Mannschaften . Sieger war am Ende das
Team „ Drei Engel für Christoph“ vom RV Rindelbach mit 860 Punkten. Bei der Nacht der Pferde, einem Schauabend
mit einem Programm rund um den Pferdesport, war der Bär los, so Wolfgang
Walter. Geduldig standen die Zuschauer dicht gedrängt um das Viereck und
verfolgten das fast dreistündige Schauprogramm . Höhepunkt der
Ellwangener Pferdetage waren die Vorführungen „Pferdesport vor der
Basilika“, ein Schauprogramm der Aktiven von der Ostalb am Sonntag Nachmittag.
In einem mehrstündigen Nonstop-Programm wurde die ganze Palette des
Pferdesports gezeigt. Ein Wettbewerb für Standartenreiter, Indianer,
Voltigierer, Isländer, ein Fahrwettbewerb, die Vielseitigkeitsjugend der
Ostalb, eine Musikquadrille der örtlichen Vereine zu „Live-Musik des
Musikverein Röhlingen“ , die Siegerstuten des Kalten Markt's , ein Pferd mit
alamannischer Zäumung und als Abschluss die Staffel der Vereine lockten die
Zuschauer . Mit zahlreichen „Highlights“ , rein ehrenamtlich organisiert und
veranstaltet, hat der PSK Ostalb in einer einmaligen Aktion gezeigt, was die
Vereine aus dem „Magischen Dreieck“, wie die Ostalb gerne bezeichnet wird,
gemeinsam auf die Beine stellen können. Einfach beispielhaft. Gabriele Knisel-Eberhard
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