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Einladung zur Ponyfachtagung 2005
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Auch 2005 lädt der Pferdesportverband Baden-Württemberg -
Disziplinausschuss Ponysport - wieder zur traditionellen Ponyfachtagung am
Sonntag, dem 11. Dezember 2005, 9.30 Uhr
im kleinen Sitzungssaal der Stadthalle Sindelfingen ein.
Parkmöglichkeiten sind vorhanden (Tiefgarage)
Gabriele Knisel-Eberhard
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Regionalkader Voltigieren bei
Lehrgang auf der Landessportschule
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Mitte November
traf sich der Regionalkader Voltigieren zum ersten Kaderlehrgang in diesem
Winterhalbjahr. Wie schon in der Vergangenheit liegt der Schwerpunkt bei diesem
Lehrgang auf dem Turnhallentraining und der Gymnastik.
40 Aktive, aus
dem Regionalkader Gruppen und Einzelvoltigieren, trainierten zwei Tage unter
Anleitung von Michaela Beske und Fiona Streckmann. In diesem Jahr standen für
die Aktiven erstmalig zwei Trainer gleichzeitig zur Verfügung. Michaela Beske,
Sportlehrerin und Physiotherapeutin aus Karlsruhe, und Fiona Streckmann,
Sportstudentin aus Freiburg, brachten die Voltigierer während des Lehrgangs in
Schwung. Beide haben früher selbst erfolgreich voltigiert.„ Mit zwei
Ausbildern lässt sich der Lehrgang noch effizienter durchführen. Wir haben
nach der Leistung zwei Gruppen gemacht und dann je nach den Voraussetzungen
trainiert. Dadurch konnten wir auch noch mehr die Möglichkeiten auf der
Landessportschule ausnutzen“ so Michaela Beske.
Bei diesem
Lehrgang blieb zum ersten Mal genügend Zeit für das Training auf dem Großtrampolin.
Neben dem Gymnastiktraining mit Dehnung, Übungen für die Bauchmuskulatur,
Koordinationsschulung, Zirkeltraining, Akrobatik und Geräteturnen schulten die
beiden Referentinnen die Aktiven im Tanz, wobei hier gemeinsam ein Tanz
entwickelt wurde. Im Schwimmbad wurde schwerpunktmäßig an der Koordintion bei
Sprüngen - hier wurden verschiedene Sprünge vom Startblock trainiert- und der
Schnelligkeit gearbeitet. „Rennen“ im Wasser ist ganz schön anstrengend,
erklärten die Aktiven übereinstimmend. „Wir könnten noch besser mit
den Aktiven arbeiten , wenn die Gruppen noch kleiner wären. Vielleicht könnte
man künftig für Gruppen- und Einzelvoltigierkader getrennte Lehrgänge
anbieten“ so der Vorschlag der Trainerinnen. „ Grundsätzlich ist es auch
wichtig, dass die Heimtrainer beim Lehrgang mit dabei sind, wir können dann
gemeinsam mit den Aktiven und Heimtrainern besprechen, was verbessert werden
kann“ erklärt Michaela Beske. Klar ist auch, dass ein Lehrgang auf der
Landessportschule nur Anregung für das Zusatztraining zum Voltigieren bieten
kann, die Umsetzung muss nun von den Aktiven und ihren Ausbildern erfolgen.
Gabriele Knisel-Eberhard
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50 Voltigierausbilder beim Lehrgang des
WPSV in Böblingen
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Vorallem junge Voltigierausbilder trafen sich
zur Fortbildung des WPSV am zweiten Novemberwochenende in Böblingen.
Harald Grimm (Schnittlingen), Regionaltrainer Voltigieren, war begeistert
von der Resonanz zu dieser Tagung. „ Wir haben hier sehr viele
engagierte junge Leute, die alle unheimlich wissbegierig sind. Teilweise
sind schon viele Vorkenntnisse da, manche sind aber auch zum ersten
Mal bei einem Lehrgang dabei und wollen das Voltigieren erst in ihrem
Verein aufbauen. Das macht die Themenauswahl manchmal recht schwierig“
erklärt Harald Grimm. Die ReferentInnen waren jedoch wieder sehr gut
ausgewählt und jeder konnte Neues dazu lernen oder das vorhandene Wissen
wieder auffrischen.
Harald
Grimm informierte über die geplanten Änderungen für die neue Saison. So
wird es nicht nur Neuerungen für die Ausbildungsgänge im Voltigiersport
geben, sondern auch ein neues Abzeichen, das „Steckenpferd“. In den
Pflichtanforderungen für die C-Gruppen wird der Stützschwung rücklings
künftig wieder mit hüftbreit geöffneten Beinen und vorwärts mit
geschlossenen Beinen gezeigt. Da sich auch bei den
Voltigierabzeichen Änderungen ergeben werden, wurden die neuen
Anforderungen für alle Abzeichen von Christine Steffen-Widmann
vorgestellt. Für die neue Landestrainerin war ideal bei dieser
Gelegenheit auch die Ausbilder an der Basis kennen zulernen. Natürlich
auch umgekehrt, für die jungen Ausbilder eine willkommene Sache die
ersten persönlichen Kontakte zur Landestrainerin zu knüpfen.
Zum Thema
„Ausgleichstraining für das Voltigierpferd“ referierte Dr. Achim
Reusch (Dettingen/Erms) und demonstrierte seine Vorschläge gleich in der
Praxis in der Reithalle. Achim Reusch kommt selbst aus dem Voltigiersport,
er war lange Jahre als Obermann Mitglied der Münsinger Voltigiergruppe
mit der Ausbilderin Andrea Hämmerle. Achim Reusch ist der Ansicht, dass
als Zusatztraining für Voltigierpferde auch Springgymnastik ,
Stangenarbeit und Geländetraining auf dem Plan stehen sollten.
„ Kürbasteln“
ist für viele Nachwuchsausbilder recht schwierig. Hannelore Leiser erläuterte
die wichtigsten Kriterien für eine Kür im Bereich der D- und C-Gruppen.
Schwerpunktmäßig ging sie auf die Kürausführung ein . „ Durch die
Wertigkeit der Kürausführung ist es wichtig besonders auf die Ausführung
zu achten, eine Kür, die nicht zu schwierig ist, aber exakt ausgeführt
wird, gibt eine bessere Gesamtnote“ machte sie den Ausbildern klar. In
Kleingruppen wurden Küren zusammen gestellt und anschließend am
Holzpferd von den Voltigierern aus Bad Friedrichshall gezeigt.
Michaela
Beske, Sportlehrerin und Physiotherapeutin, erläuterte in ihrem Vortrag
die Funktionsweise der für das Voltigieren relevanten Muskelgruppen. Dann
führte sie mit den Ausbildern verschiedene Muskeltests aus. „ Die
Ausbilder müssen selbst spüren wie's geht, nicht, dass das
Muskeltraining 100mal falsch gemacht wird “ so der Tenor der ehemaligen
Leonberger Voltigiererin, die dann auch die praktischen Übungen für das
Training zu Hause vorstellte.
Gabriele Knisel-Eberhard
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3. Treffen der Ansprechpartner aus den
Pferdesportkreisen
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Bereits zum
dritten Mal hatte der Württembergische Pferdesportverband (WPSV) die
Beauftragten für Dressur und Springen aus den einzelnen Pferdesportkreisen (PSK)
zum Informationsaustausch eingeladen. Zusätzlich waren die Beauftragten für
den Ponysport eingeladen. Bisher hatten sich die Ponyvertreter separat
getroffen. Heinz Bürk, zuständig für den Ponysport im Verband, ist der
Meinung, dass die angesprochenen Themen auch für die Ponyleute wichtig sind.
Mit 27 Vertretern
für ihre Disziplin, darunter vier Vertreter des Ponysports, war der Abend gut
besucht. Frank Reutter, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, erläuterte
den Grundgedanken der Verbandsturniere.
„Dusslingen ist
das erste Verbandsturnier im Turnierjahr, wir sichten hier den Nachwuchs für größere
Turniere und die weitere Verbandsförderung“ erklärte Frank Reutter. Künftig
sollen bei diesem Turnier keine Ponys mehr startberechtigt sein, denn für
die Ponys gibt es genügend andere Sichtungsmöglichkeiten, so Heinz Bürk.
Für den Zeitplan in Dusslingen ist dies vorteilhaft.
Das
Verbandsturnier in Tübingen, das nicht nur zum Vergleich der verschiedenen Fördergruppen,
sondern auch für Ponys und Großpferde als Sichtung dient, soll in dieser Art
beibehalten werden. „Vorallem in der Vielseitigkeit , einem Stilgeländeritt
der Klasse E, sehen wir hier viele Ponyreiter, die an anderen Sichtungen noch
nicht teilgenommen haben“ begründet Heinz Bürk die Beibehaltung der Startmöglichkeiten
für Ponyreiter in Tübingen. Carmen Waldhausen, zuständig für die
Dressurreiter im WPSV, lobte die Leistungen der Aktiven beim diesjährigen
Turnier in Tübingen. „ Das Niveau in der Dressur war gut, erfreulicherweise
waren auch talentierte Jungs am Start. Ich habe talentierte
Nachwuchsreiter mit guten jüngeren Pferden gesehen“. Sie muß es wissen, denn
sie hat sich alle Aktiven, vom ersten Reiter in der E-Dressur bis zum letzten
Reiter in der A-Dressur angeschaut, das waren immerhin über 80 Dressuren. Gerd
Gaul, erster Vorsitzender des PSK Tübingen, regte an für das Turnier einen
medienfreundlicheren Namen zu wählen. Fördergruppenvergleichsturnier mit
Sichtung klingt doch schon arg nach „Funktionärsdeutsch“. Vielleicht hat
ja einer der Disziplinvertreter hier eine zündende Namensidee.
Für das nächste
Jahr ist geplant die E-Dressuren in Tübingen paarweise reiten zu lassen. Als
weitere Neuerung wird im nächsten Jahr die Startfolge der PSK's gelost. Der
Mannschaftsführer entscheidet dann über die Startfolge seiner einzelnen
Reiter. Dadurch ist für ihn die Betreuung der Aktiven besser möglich. Geplant
ist auch, sich künftig auch in Tübingen mit den Manschaftsführern zum
Meinungsaustausch am Rande zu treffen.
Bei den Württembergischen
Mannschaftsmeisterschaften in Ulm/Neu-Ulm trafen sich die Mannschaftsführer
gemeinsam mit „Verbands-Vize“ Eddy Stöferle zum Meinungsaustausch.
„ Hier kamen sehr gute Anregungen und Änderungsvorschläge zum Turnier,
einige der Vorschläge werden wir bereits in 2006 umsetzten“ so das Resumée
von Eddy Stöferle. Für die Reiter U 21 wird künftig eine M-Dressur auf
dem 20 X 60 Viereck ausgeschrieben und für die Reiter Ü 21 eine Dressur der
Klasse M/A. Im Springen soll die Wertung für die Reiter Ü 21 ebenfalls eine
Springprüfung der Klasse M/A sein. Da die beiden M-Dressuren schon immer
getrennt gerichtet wurden, kam die Anregung , die L-Dressur ebenfalls im
getrennten Richtverfahren auszuschreiben. Die Tribüne in Ulm war in
diesem Jahr bis auf den letzten Platz gefüllt, deshalb denken die
Verantwortlichen im PSV Ulm/Neu-Ulm bereits über den Ausbau von Tribünenplätzen
bis im nächsten Jahr nach.
Frank Reutter
informierte über die Zuschüsse aus Landesmitteln. So sind für 2006 keine
Mittelkürzungen geplant und für 2007 wird angedacht, das Sportstättenprogramm
wieder aufleben zu lassen. Definitive Zusagen gibt es hier allerdings noch
nicht. Heinz Bürk stellte in diesem Kreis sein Stützpunktsystem vor. Es soll
2006 anlaufen. So sollen die Ponyreiter die Möglichkeit haben einmal pro Monat
unter Anleitung der Verbandstrainer an einem zentralen Ort in ihrem Umfeld
Unterricht zu bekommen. Zunächst ist dies für die Sparten Dressur und
Springen geplant. „ Dann müssen die Eltern ihre Kinder nicht mehr quer
durch's Verbandsgebiet zu den Lehrgängen kutschieren“ erläutert er den
Vorteil eines Stützpunkttrainings. „ Ein weiterer Vorteil davon ist auch ein
kontinuierliches Training “ stellt der Ponymann klar.
Auf Anregung der
Disziplinvertreter ist für das kommende Frühjahr ein Vortrag von Martin Plewa
zum Thema „Coaching für Ausbilder“ geplant. Künftig sollen zur besseren
Koordination der Lehrgänge in den PSK und im Verband die Vorsitzenden und
die Disziplinvertreter über die Aktiven, die zu den Verbandslehrgängen
eingeladen werden, informiert werden.
Klar zum Ausdruck
kam, dass dieses Treffen der Vertreter der Basis mit der Verbandsführung auch künftig
stattfinden soll. Der nächste Informationsaustausch ist für das Frühjahr
geplant.
Gabriele Knisel-Eberhard
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