Der Württembergische Landessportbund (WLSB) informiert


Seminare des WLSB:

Vereinsmanagement:

Rechts-, Haftungs- und Versicherungsfragen im Verein vom 2. bis 4. Mai in Hotel Waltersbühl, Wangen /Allgäu

Seminare der Württembergischen Sportjugend (WSJ):

Videobearbeitung und –schnitt —Grundlagen-- am 20. Mai an der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt

Videobearbeitung und -schnitt ---Vertiefung–- am 21. Mai an der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt

Anmeldungen schriftlich an:

WLSB,Abteilung  Sport,Bildung,Gesellschaft, Postfach 501240, 70342 Stuttgart, Fax 0711/28077-104

 

Urheberrechte bei Übertragungen in Verbindung mit der Fussball-WM klären:

Bei Veranstaltungen in Verbindung mit der Fussball-WM müssen Lizenzen, Gebühren und Urheberrechte berücksichtigt werden. Bei der Übertragung von Fussballspielen anlässlich der WM auf Großbildschirmen o.ä. muß der Veranstalter grundsätzlich eine schriftliche Genehmigung einholen. Die FIFA wacht mit Argusaugen über ihre Rechte.

Nähere Informationen unter www.infrontsport.com/fifa2006/asp

Große Herausforderung für Sportvereine: Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit:

In der Ausgabe 6, Der Sport, sind Informationen zur Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit abgedruckt. Nähere Informationen unter www.ehrenamt-im-sport.de oder bei der Württembergischen Sportjugend (wsj), Gerlinde Stengle,Telefon 0711/28077-143, e-mail: gerlinde.stengle@wsj.de.

 

Toto-Lotto-Sportjugend-Förderpreis 2006

Bereits zum fünften Mal wird der Toto-Lotto-Sportjugend-Förderpreis ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Nachwuchsförderung als eine der elementarsten Aufgaben der Sportvereine zu stärken und die Bedeutung der Vereine im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

Bewerben können sie baden-württembergische Sportvereine und deren Jugendabteilungen, Sportkreise oder Sportverbände mit Aktionen, die im Jahr 2006 stattfinden, über den normalen Vereinsbetrieb hinausgehen, jugendgerecht und pfiffig sind und ehrenamtlich organisiert werden.

Bewerbungsschluss ist am 31.Dezember.

Bewerbungsformulare und weitere Informationen sind im Internet unter www.lotto-bw.de oder www.sportjugendfoerderpreis.de zu finden.                            

Gabriele Knisel-Eberhard

 

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Preisverleihung „Beste Jugendarbeit in den Vereinen 2005“

Sindelfingen-(gke)- Bereits zum zweiten Mal hat der Pferdesportverband Baden-Württemberg im Jahr 2005 den Preis der Besten Jugendarbeit ausgeschrieben. Die Ausschreibung hat sich an alle im Pferdesport aktiven Vereine und Pferdebetriebe gerichtet. Damit sollte der besondere Einsatz der verschiedenen Vereinen und Betriebe des Verbandes belohnt werden. Der Pferdesportverband Baden-Württemberg hat für die fünf bestplatzierten Vereine insgesamt 1300 Euro  ausgelobt. Der sechstplatzierte Verein  erhält einen Gutschein für eine Weiterbildungsmaßnahme des Verbandes im Jugendbereich. Alle teilnehmenden Vereine erhalten eine Urkunde des Verbandes. Leider haben sich im Jahr 2005 nur acht Vereine um diesen Preis beworben, dennoch  soll auch in 2006 dieser Preis wieder ausgeschrieben werden.

Das Thema in 2005 war:

Ponysport- Nachwuchsreservoir der Vereine- vom Spiel zum Leistungssport

Die Auswahl der Preisträger erfolgte nach folgenden Kriterien:

angebotene Aktivitäten für Kinder und Jugendliche im Verein, Art und Umfang der Angebote mit Ponys im Breiten- und Leistungssport.

Qualifikation der Reitlehrer,Betreuer,Mitarbeiter (insbesondere Fortbildungen, Weiterbildungen mit reitpädagogischen Inhalten und Zielgruppen spezifische Weiterbildungen)

Maßnahmen zur Weiterbildung /Ausbildung von Jugendlichen im Pferdesport z.B. Hufeisen, Abzeichen, Lehrgänge

Nicht zuletzt spielte die Art der Darstellung und die Präsentation der Bewerbung eine Rolle, die bei gleichwertigem Angebot den Ausschlag gegeben haben.

Beworben haben sich in diesem Jahr sechs württembergische Vereine und je ein nord- und südbadischer Verein.

Bei der Delegiertenversammlung des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg, dem „Landtag der Reiter“ am 10. April wurden die Preise und Urkunden durch den Präsidenten des Verbandes, Volker Hahn (Ravensburg), und Landesjugendwart, Falk-Ingo Kettlitz (Bad Saulgau), übergeben.

Als Sieger hatte die Jury, die aus der Jugendleitung und Mitarbeitern der Geschäftsstelle bestand, den Verein Leonberg ausgewählt. Bei diesem Verein hat nicht nur die hervorragende Präsentation des Vereins beeindruckt, sondern auch, wie die Jugendlichen in den Verein einbezogen werden. Der Reit- und Fahrverein Leonberg, der 1932 gegründet wurde, zählt heute rund 630 Mitglieder, davon etwa 200 Jugendliche und 100 Ponykinder. Er zählt zu den größten Reitvereinen in Baden-Württemberg . Der Reitverein liegt außerhalb der Stadt Leonberg , dennoch zentral und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Der Verein verfügt neben 15 Lehrpferden noch über 5 Lehrponys. In der Ponygruppe werden die Jüngsten an den Pferdesport herangeführt und die Kinder können in diesem Verein schon sehr früh mit dem Reitsport beginnen. In den Ferien wird regelmäßig eine Ponyfreizeit angeboten. Viel Wert wird im Reit- und Fahrverein Leonberg auf die vielseitige Ausbildung gelegt. 1989 wurde im Verein - in Zusammenarbeit mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) eine Ponygruppe unter Leitung von Sigrid Adam gegründet, damals war der RFV Leonberg einer der ersten Vereine , der den Kinder so einen frühen Einstieg in den Pferdesport ermöglichte.  Bei diesem Projekt stand im Vordergrund bereits Kinder im Alter von 5-6 Jahren für den Pferdesport zu begeistern und so qualifizierte Nachwuchsreiter auszubilden. Seit 1989 wurden mehr als 300 Kinder zwischen acht und zehn Jahren so  an den Reitsport herangeführt. Zu Zeit reiten in der Ponygruppe über 45 Kinder in drei verschiedenen Leistungsgruppen. Besonders stolz ist der Verein darauf, dass bei der Ponygruppe auch vier Jungs dabei sind.

In der Grundausbildung stehen Pferdepflege, horsmanship und spielerische Elemente im Vordergrund. In den fortgeschrittenen Gruppen werden die Kinder qualifiziert auf ihre ersten Turnierstarts vorbereitet und auf Turnieren betreut. Viele der heutigen aktiven und erfolgreichen Sportreiter des Reit- und Fahrvereins Leonberg  in allen Disziplinen haben in der Ponygruppe begonnen, Erfolge als Ponysportler gehabt, bis hin zur Teilnahme  an Deutschen Meisterschaften .

 

Der Reit- und Fahrverein Bottwartal hat bereits im letzten Jahr am Preis um die Beste Jugendarbeit teilgenommen und dabei den dritten Platz belegt. Trotz der Struktur des Vereins, ein kleinerer ländlicher Verein, ist das Angebot des Vereins sehr breit angelegt. Der Verein bietet Reitunterricht für alle Altersgruppen auf Schul- und Privatpferden an. Für die Jüngsten steht  das Vereinspony Nantos- das von den Kindern liebevoll „Zotti“ genannt wird- zur Verfügung. Die Kinder dürfen das Pony, das sich diese Prozeduren geduldig gefallen lässt, allein putzen, satteln und trensen und können schon sehr früh lernen, was alles rund ums Pferd zu tun ist. Das Pony wird sowohl für die Kinder im Anfängerunterricht, als auch die fortgeschritteneren Reiter im Turniersport in Dressur, Springen und Gelände eingesetzt. Einen besonderen Erfolg feierte der Reit- und Fahrverein Bottwartal im vergangenen Jahr, als Friedericke Jähnichen mit dem Schulpony Zotti Kreismeisterin (Kreis Ludwigsburg) im Geländereiterwettbewerb und im Springreiterwettbewerb wurde. Durch die gezielte Förderung des Ponysports im Verein konnten Aktive des Vereins den Sprung in den Landes- bzw. Regionalkader Dressur schaffen.

Dieser Verein belegt in diesem Jahr Platz zwei.

Mit dem Ponyhof Müller aus Ostfildern  wird erstmalig ein Pferdebetrieb ausgezeichnet. Am Rande der Großstadt Stuttgart  reiten wöchentlich etwa 240 Kinder ab dem Alter von sechs Jahren bis zu 16 Jahren auf zwei überdachten Außenplätzen oder bei guter Witterung auf dem Außenplatz und lernen das Reiten in den drei Grundgangarten und theoretisches Wissen zum Erwerb von Motivationsabzeichen.

Das Ziel des Betriebs ist die Basisarbeit, die Kinder sollen früh an das Lebewesen Pferd herangeführt werden . Viel Wert wird auf die Gemeinschaft der Kinder untereinander gelegt, eines der Motto des Betriebes ist „gemeinsam sind wir stark“. Ein weiteres Ziel des Betriebs ist auch, dass Kinder aus sozial schwachen Familien oder aus Familien in schwierigen Lebenslagen dort reiten können und so in ihrer Ponygruppe integriert werden und Anerkennung finden. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist die Ponyquadrille des Ponyhofs Müller, die schon Schauauftritte von der Aachener Soers bis hin nach Norwegen hatte und den Ponysport einem breiten Publikum näher bringen konnte. Damit die Jugendlichen auch nach ihrer Grundlagenausbildung im Ponyhof Müller weiter reiten können wird versucht dies dann durch Kontakte zu benachbarten Ställen und Vereinen zu ermöglichen.

Dieser Pferdebetrieb belegt Platz drei.

Der Reiterverein Offenburg hat acht Lehrpferde, davon sind zwei Haflinger, die für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung stehen. So wird der Haflinger wallach „Shapier“ nicht nur zum Voltigieren eingesetzt, sondern dient für die Anfänger als Longenpferd. Mit den fortgeschrittenen Reitern nimmt er auch an Lehrgängen teil. Als richtiger „Allrounder“ steht im Verein noch der Haflinger-Freiberg-Mix „John-Boy“ zur Verfügung, mit dem die Jugendlichen in Springen,Dressur und Gelände auch auf Turnieren bis zur Klasse E an den Start gehen. Der Schwerpunkt im Verein liegt auf dem Dressurreiten, die fortgeschrittenen Jugendlichen aus diesem Verein haben die Möglichkeit- auch ohne eigenes Pferd- an Turnieren teilzunehmen. So werden im RV Offenburg gezielt auch Jugendliche gefördert, die von zu Hause aus, nicht die Möglichkeiten haben am Turniersport teilzunehmen. Die Jugendlichen trainieren zur Vorbereitung auf den Leistungssport einmal wöchentlich und nur jede zweite Stunde ist kostenpflichtig. Dazu unterstützen viele Ehrenamtliche den Verein indem sie auch die Transporte der Schulpferde zu den Turnieren übernehmen.

Dieser Verein belegt Rang vier.

Die Reitervereinigung Biberach ist ein Verein mit langer Tradition und 430 Mitgliedern, davon sind 160 Jugendliche. Im Verein wird das Engagement für die Jugend groß geschrieben. „Unsere Jugend ist unser Zukunft“ ist das Motto des Vereins.            

Ein wahrer Glücksfall für den Verein ist, dass die Schützendirektion Biberach eine Shetlandponyherde aus 8 erwachsenen Ponys und 5 Fohlen besitzt, die von der Reitervereinigung Biberach betreut und ausgebildet werden und dafür für die Jüngsten als Lehrpferde zur Verfügung stehen. Zusätzlich hat der Verein  noch 3 eigene Haflinger für die größeren unter den Reitanfängern.

Das Angebot des Vereins reicht vom Ponyführen für Kleinkinder bis zum Training des Ponyteams. In diesem Ponyteam sind etwa 14 Mädchen zwischen neun und 18 Jahren, die bei der Reitervereinigung Biberach reiten lernen und bis zur Turnierteilnahme gefördert werden. Diese Mädchen organisieren in Eigenregie die Versorgung der Ponyherde ,in Offenställen untergebracht sind, vom täglichen Misten bis zur Ausbildung der jungen Ponys. Inzwischen haben sie den Namen der Reitervereinigung Biberach mit ihrer Shetty-Schaunummer in der Schleyer-Halle, bei den Süddeutschen Hengsttagen in München und ihrer Fernsehauftritte bei VOX und beim Bayrischen Rundfunk weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.

Dieser Verein belegt Rang fünf.

Der Reitverein Lorch wurde 1974 gegründet und von den rund 200 Mitgliedern sind fast die Hälfte Jugendliche. Oberstes Ziel im Reitverein Lorch ist die Jugendarbeit, die durch drei ehrenamtlich tätige Ausbilder in Dressur und Springen geleistet wird. Gemeinsam mit Marianne Späh wird seit der Vereinsgründung eine Kooperation mit dem Ponyhof Späh betrieben. Dort findet die Hauptjugendarbeit des Vereins statt. Marianne Späh, Tochter der bekannten Pferdebuchautorin Lise Gast,  stellt den Kindern und Jugendlichen acht Isländer und drei Shettlandponys zur Verfügung. Die Kinder lernen dort neben Pferdepflege den Umgang mit dem Pferd und erhalten Reitunterricht auf dem Reitplatz oder gehen ins Gelände. Neben dem herkömmlichen Unterricht bieten Marianne Späh und ihr Mann Paul immer wieder neue Aktionen wie Horseball, Feuerspringen, Quadrille oder Ungarische Post an. Zusätzlich können die Kinder beim Ponyhof Späh noch die ersten Erfahrungen im Fahren machen, denn fast alle Ponys können eingespannt werden.

Diese Kooperation eines Vereins mit einem Privatstall zeigt auf, was für Möglichkeiten zur Nachwuchsförderung im Pferdesport eingegangen werden können. Im diesjährigen Preis um die Beste Jugendarbeit belegt der Reitverein Lorch Rang sechs und erhält damit einen Gutschein für eine Fortbildungsmaßnahme des Landesverbandes im Jugendbereich, z.B. die kombinierte Ausbildung zum Trainerassistent Reiten und Juleica.

Die Ausschreibung zum Preis der Besten Jugendarbeit in 2006 steht bereits. Als Thema wurde „ Förderung von Jungs im Pferdesport“ ausgewählt.

Nähere Informationen oder das Foto der Preisverleihung erhalten Sie bei Gabriele Knisel-Eberhard, Telefon 07141/43069 , e-mail: knisel@pferdesport-bw.de.

 


Gabriele Knisel-Eberhard

 

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Bestellformular für grüne Pferdekennzeichen als PDF-Datei

 



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