PSK Oberschwaben gewinnt Mannschaftsvergleich im Voltigieren


Mit nur einem Punkt Vorsprung siegte der Pferdesportkreis (PSK) Oberschwaben beim Mannschaftsvergleich der Voltigierer am 8. und 9. April in Ulm-Wiblingen. Auf das Konto der Oberschwaben gingen 267 Punkte, dicht gefolgt vom PSK Stuttgart-Esslingen mit 266 Punkten und dem gastgebenden PSK Alb-Donau mit 244 Punkten. Insgesamt gingen Gruppen, Einzel- und Doppelvoltigierer aus acht PSK's an den Start. In Wiblingen zeigte sich wieder einmal, dass man nur vorne ein Wort mitreden kann, wenn eine schlagkräftige Mannschaft zum Vergleich geschickt wird. Nur wer in allen Wettbewerben Punkte sammeln kann, hat in der Endabrechnung die Nase vorn, so wie die Voltigierer aus Oberschwaben. Bereits in der Vergangenheit schickte dieser Pferdesportkreis immer eine volle Mannschaft und stellte bereits in der Vergangenheit den Sieger.  

Der Reit- und Fahrverein Ulm-Wiblingen hatte zu Saisonbeginn gleich ein Mammutprogramm zu bewältigen, denn gleichzeitig zum PSK-Vergleich fand bei diesem Turnier noch die Sichtung für Juniorteams und Einzelvoltigierer statt. Mit 25 Gruppen, 37 Starts im Einzelvoltigieren und einem Paar im Doppelvoltigieren wurde der Mannschaftsvergleich zum Auftakt der diesjährigen Voltigiersaison zum Stelldichein aller Voltigierer, die sich für den Bundesvergleich qualifizieren wollten. Turnierleiterin Monika Schmidt und das ganze Team des Vereins konnten auch der schlechten Witterung am zweiten Wettkampftag bei leichtem Schneeregen, gelassen entgegensehen, verfügt der Veranstalter doch über zwei Hallen.“ Mit diesen zwei Hallen ist Wiblingen geradezu prädestiniert für einen Wettkampf zu dieser Jahreszeit“ lobte der erste Vorsitzende des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV), Gerhard Ziegler, den gastgebenden Verein.

Unter den Augen der Landestrainerin Gruppen, Stefanie Metzger, präsentierten sich die vier A-Gruppen und die Juniorteams. Bei den A-Gruppen hatte die Mannschaft von Pegasus Mühlacker mit Karin Kiontke die Nase vorn und siegte mit der Wertnote 7,571 vor Herbrechtingen, Pegasus Mühlacker 2 und Sersheim. Großes Lob zollte die Landestrainerin den Voltigierern und Longenführern von Pegasus Mühlacker. So hat der Verein momentan zwei A-Gruppen, zusätzlich zu den bisherigen Gruppenpferden noch ein weiteres Reservepferd für die Mannschaften, ein talentiertes Juniorteam und genügend Voltigierer auf hohem Niveau.

Bei den Juniorteams siegte die Gruppe vom LRFV Köngen vor Bad Friedrichshall, Pegasus Mühlacker und Kimmratshofen. Alle drei baden-württembergischen Teams erhielten die Startgenehmigung der Landestrainerin für den nationalen Vergleich Mitte Mai in Vechta.“ Die drei Teams haben alle ordentlich voltigiert und brauchen sich bei der  Sichtung nicht zu verstecken“ so Landestrainerin Stefanie Metzger. Karin Kiontke wird in Vechta auf den Voltigierer John Massound verzichten müssen, wurde er doch nach den letztjährigen Deutschen Meisterschaften von der Bundestrainerin der Voltigierer, Ulla Ramge, für das bundesdeutsche Junior-Nationalteam nominiert und wird beim Bundesentscheid mit dieser Mannschaft starten.

Im Doppelvoltigieren gingen nur Anette Renkl und Anika Leiber vom RV Lörrach mit Longenführerin Marion Schüren an den Start. Damit haben die Drei ihren Startplatz beim nationalen Vergleich der Doppelvoltigierer in Barlo-Bocholt sicher.

Bei den Einzelvoltigierern war Andreas Kumpf in Wiblingen einziger Starter bei den Herren. Im Technikprogramm- hier starten Damen und Herren gemeinsam- verwies er die Damen auf die Plätze. Bei den A-Einzelvoltigiererinnen siegte Anika Leiber vor ihrer Vereinskameradin Anette Renkl. Charlotte Kantel  verletzte sich am Ellbogen und konnte beim Technikprogramm nicht mehr an den Start gehen. Für sie steht jetzt für vier Wochen „Boxenruhe“ und Voltigierpause an.  In den weiteren Einzelvoltigierwettbewerben siegten Desiree Schweizer (LRFV Köngen), Christina Strasser und Mauela Schmid (beide PSV Aulendorf).

In seinem Dank an die Wiblinger Veranstalter machte Gerhard Ziegler kein Hehl daraus, dass der Verband gerne auch die siebte Auflage des Mannschaftsvergleichs der Voltigierer in Ulm-Wiblingen austragen würde.

Gabriele Knisel-Eberhard

 

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Regionalkader Vielseitigkeit erhält den letzten Schliff vor der Saison


Mitte April fand der dritte Lehrgang für die Mitglieder des Regionalkader's in der Vielseitigkeit in Sindlingen statt. Bei diesem Lehrgang wurden alle drei Disziplinen der Vielseitigkeit unterrichtet. Fritz Pape, Landes- und Regionalkader, übte mit den Nachwuchsreitern in der Dressur  Bestandteile der bei den Prüfungen geforderten Aufgaben. Jeder musste einzeln gewisse Ausschnitte reiten und Fritz Pape korrigierte gezielt die gemachten Fehler. Klar, dass es auch Tipps für jeden zur Verbesserung der Schwachpunkte gab.

Beim Springen wurde  schwerpunktmäßig das rhythmische Galoppieren über auf dem Boden liegende Stangen ebenso geübt wie  das gleichmäßige anreiten von einzelnen Sprüngen und das Reiten einer Reihe, so wird die Abfolge von mehreren Sprüngen hintereinander im Abstand von nur einem Galoppsprung genannt. Viel Wert legte Fritz Pape darauf, dass die Aktiven im „geordneten“ Galopp über die Stangen galoppierten, rasen war hier nicht gefragt.

Zum Abschluss des Lehrgangs ging's dann noch auf die Geländestrecke rund um Schloss Sindlingen. Abfolgen von verschiedenen Sprüngen wie Baumstämmen, Hecken,  bergauf und bergab machten nicht nur den Reitern, sondern auch den Pferden riesigen Spaß.  Fritz Pape zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Nachwuchsreitern und hofft, dass der Saisonstart genauso erfolgreich verläuft wie die drei Verbandslehrgänge.

Teilgenommen haben:

Tina Aldinger (Stuttgart),Melissa Hölldampf (Spraitbach), Jaqueline Knödler (Fichtenberg), Vicky Lipp (Stuttgart),Alissa Postweiler (Ammerbuch), Max Rabuza (Stuttgart), Philipp Reuter (Hechingen), Kathrin Sartorius (Bönnigheim), Dominique Schmid (Ulm), Sarah Schuler ( Egenhausen), Theresa Sommerfeld (Althengstett), Michael Terigi (Altensteig),Vanessa Zoller (Vaihingen/Enz) und als Betreuer Simon Sartorius (Bönnigheim).

Gabriele Knisel-Eberhard 

 

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Nachwuchsgruppe in der Vielseitigkeit beim Lehrgang in Sindlingen


Für die talentierten Junioren in der Vielseitigkeit werden im Winterhalbjahr drei Lehrgänge durch den Württembergischen Pferdesportverband (WPSV) angeboten. Der dritte und letzte Lehrgang zur Vorbereitung auf die Saison fand Anfang April in Sindlingen statt. Eckart Siewert (Sindlingen) leitete diesen Lehrgang in Vertretung des Landes- und Regionaltrainers Fritz Pape.

Eckart Siewert fand den richtigen Draht zu den Jugendlichen , schenkte ihnen aber in den drei Lehrgangstagen nichts. Bei diesem Lehrgang standen alle drei Teildisziplinen der Vielseitigkeit- Dressur, Springen und Gelände - auf dem Programm. Beim dressurmäßigen Reiten ließ er die Nachwuchstalente Aufgaben reiten. So durften sie die Aufgabe reiten, die auch bei den Landesmeisterschaften gefordert wird. Eckart Siewert ging schon während des Reitens auf die einzelnen Lektionen ein, korrigierte Fehler, ließ die fehlerhaft gerittene Lektion nochmals reiten und gab Tipps zur Verbesserung beim dressurmäßigen Reiten. „ Der hat gleich gemerkt, wo ich meine Schwächen habe, aber er hat mir auch gesagt, wie ich sie verbessern kann“ lobte einer der Lehrgangsteilnehmer den Unterricht von Eckart Siewert. Beim Springen und im Gelände stellte er manch knifflige Aufgabe, bei der Rittigkeit und Reiten mit Kopf gefordert war. Mit  schmalen Sprüngen, Distanzen, gebogene Linien, Springreihen und schwierige Hindernisfolgen forderte er die Jugendlichen, doch alle waren den Anforderungen gewachsen und lösten die Aufgaben wie es sich der Lehrgangsleiter vorgestellt hatte. Nun sind sie für die Turniersaison nicht nur gut vorbereitet, sondern auch  hoch motiviert.

Teilgenommen haben:

Yvonne Arnold (Mössingen), Marco Bayha (Filderstadt),Eva-Maria Bruckner (Bondorf), Sarah Dürr (Ditzingen), Swetlana Gruhler (Denkendorf), Nadja Haug (Langenau), Frizzi Kelhammer (Tübingen), Alexandra Norz (Hülben), David Ott (Oberriexingen) und Sandra Volz (Bad Wildbad) ,

Gabriele Knisel-Eberhard

 

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C-Team Cup der Voltigierer in Böblingen


Bereits zum zweiten Mal wird der C-Team-Cup, der einzige nationale Wettbewerb auf diesem Niveau , in Baden-Württemberg ausgetragen. Veranstalter ist traditionsgemäß immer die Siegermannschaft des Vorjahres, in 2005  hat die Gruppe des RV Böblingen mit der Longenführerin Anke Stegmaier diesen Wettbewerb in Köngen gewonnen.

Beim RV Böblingen sind die Vorbereitungen zu diesem Wettbewerb bereits angelaufen und der Veranstalter freut sich schon auf die Voltigierer, die aus ganz Deutschland nach Böblingen kommen. Teilnehmen können an diesem Turnier  pro Landesverband zwei Gruppen, für den gastgebenden Verband Baden-Württemberg sind drei Gruppen und die Siegermannschaft aus Böblingen startberechtigt.

Der Wettbewerb wird in zwei Wertungsprüfungen ausgetragen, im Finale werden Pflicht und Kür getrennt voneinander ausgetragen. In der Finalprüfung sind maximal 12 Gruppen startberechtigt.

Zusätzlich zu den Prüfungen des C-Team-Cups finden in Böblingen noch Prüfungen für A-, B- und D-Truppen statt. Die Prüfungen für die A-Gruppen,die höchste Leistungsklasse im Voltigieren, sind mit Geldpreisen ausgeschrieben. Bis auf den Wettbewerb der D-Gruppen, werden alle Prüfungen getrennt gerichtet.

Die Initiative zum C-Team-Cup ging vor Jahren von Leonhard Laschet (Kleinbundenbach/Pfalz) aus, der den C-Gruppen damit einen nationalen Vergleich bieten wollte. Er war nicht nur Wegbereiter dieses Turniers, sondern begleitet es bis heute noch als Mitglied der Turnierleitung.

Hier: Ausschreibung als PDF-Datei 

Gabriele Knisel-Eberhard

 

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Fahrer aufgepasst-Grundkurs für Vierspännerfahrer


Der württembergische Pferdesportverband (WPSV) lädt alle interessierten Fahrer zum Grundkurs für Vierspänner nach Machtolsheim ein. Der Lehrgang findet vom 18. September bis zum 22. Oktober an Wochenenden bzw. während der Woche abends  statt. Lehrgangsleiter ist Heinz Münzenmaier, Regionaltrainer Fahren.

Dieser Lehrgang richtet sich an alle interessierten Fahrer, die bisher schon ein- oder zweispännig gefahren sind, Turniererfahrung ist nicht notwendig, und die bei diesem Lehrgang die theoretischen und praktischen Grundlagen des vierspännigen Fahrens lernen wollen. Eigene Gespanne können mitgebracht werden. Die Teilnahme ist aber auch ohne eigenes Gespann möglich.

Für Rückfragen bez. der Lehrgangsinhalte steht Heinz Münzenmaier unter der e-mail Adresse Heinz.Muenzenmaier@gmx.de zur Verfügung.

Die Lehrgangskosten betragen 350.-- Euro und sind der Anmeldung als Verrechnungsscheck beizufügen.

Schriftliche Anmeldungen bis zum 10. August an:

Württembergischer Pferdesportverband (WPSV), Murrstr. 1 /2, 70806 Kornwestheim

Gabriele Knisel-Eberhard

 

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Fortbildung für Ausbilder im Pferdesport in Sindlingen


Schon zur Tradition geworden ist, dass Martin Plewa, der langjährige Bundestrainer der deutschen Vielseitigkeitsreiter , der heute Leiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster ist, den Lehrgang des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) zur Fortbildung der Ausbilder leitet. Und in jedem Jahr ist die Resonanz auf diesen Lehrgang so groß, dass nicht alle Interessenten teilnehmen können. Auch in diesem Jahr war im Vorteil, wer sich gleich angemeldet hatte. 14 Ausbilder mit insgesamt 22 Pferden nahmen am diesjährigen Lehrgang Anfang April in Sindlingen teil.

Der Ausbildungsstand der mitgebrachten Pferde und die Aufgaben der einzelnen Ausbilder in ihrem heimatlichen Verein  waren doch sehr unterschiedlich. Vom bis zur Klasse S-ausgebildeten Dressurpferd bis zum jungen Nachwuchspferd, vom Ausbilder im Nachwuchsbereich im kleinen ländlichen Verein bis zum Ausbilder im Leistungssport. Doch Martin Plewa wurde Allen gerecht. In seiner angenehmen Art vermittelte er sein Wissen und seine Erfahrung an die Lehrgangsteilnehmer bei der dressurmäßigen Arbeit, bei der Springgymnastik und beim Springen. Im Vordergrund stand- wie die Ausbilder es bei diesem Lehrgang wünschen- die reiterliche Fortbildung der Einzelnen. Und am Ende waren sich alle Lehrgangsteilnehmer wieder einig: Der berühmte Blick über den Tellerrand , das Gespräch und der Gedankenaustausch mit den Kollegen und nicht zuletzt die eigene reiterliche Weiterbildung haben sich wieder gelohnt.

Teilgenommen haben:

Stephan Eff (Kisslegg), Claudia Eiser (Schwieberdingen), Heiner Eppinger (Münsingen), Christine Haan (Backnang), Christine Heller (Winnenden), Ingrid Henle (Rutesheim), Veronika Hesse (Stuttgart), Barbara Ott (Oberriexingen), Ingeborg Pfeiffer (Großbottwar), Susanne Rabus (Herdwangen-Schönach), Silvia Rall (Eningen), Isolde Stark (Biberach), Carmen Waldhausen (Höpfigheim) und Ulla Weber (Weissach).

Gabriele Knisel-Eberhard

 

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Bestellformular für grüne Pferdekennzeichen als PDF-Datei

 



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