Bericht
Home Nach oben Vorbericht Bericht

 

25. Juniorenturnier des Württembergischen Pferdesportverbandes in Dusslingen


Das 25. Sichtungsturnier des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV)  in Dusslingen am ersten Märzwochenende wird allen Beteiligten in langer Erinnerung bleiben. Ein Schneechaos in Süddeutschland machte für viele der genannten Reiter die Fahrt nach Dusslingen unmöglich. Andere Unentwegte ließen sich durch die Witterung nicht abschrecken und gingen an den Start. Wer einmal Dusslingen erreicht hatte, konnte sich trotz 30 cm Neuschnee am Sonntag über geräumte Parkplätze und gute Vorbereitungsmöglichkeiten freuen. Die Familie Raible hatte mit ihrer Crew alles versucht, damit die Aktiven trotz Schnee und Eis ordentlichen Sport zeigen konnten. 

Ntalie Gauss auf Gris Alissa Postweiler auf Arielle

Bei der A-Dressur, hier konnten Aktive unter 14 Jahren an den Start gehen, ging der Sieg an den gastgebenden Verein. Alexander Ambacher siegte in dieser Prüfung mit Nina und er Wertnote 6,0 . In dieser Prüfung hatten nur sechs Reiter ihre Pferde an den Start gebracht.Dennoch zeigte sich Regionaltrainerin Carmen Waldhausen erfreut über die gezeigten Leistungen. „ Hier sind Jugendliche am Start gewesen, die zum ersten Mal bei der Verbandssichtung dabei waren und auf einem guten Weg sind“ so die Regionaltrainerin.

In der L-Dressur auf Trense gewann Regionalkadermitglied Carolin Stauß auf Milwaukee vom RFV Lieshof.  In dieser Prüfung waren Aktive bis zum Alter von 16 Jahren startberechtigt. In der L-Dressur auf Kandare hatte Natalie Gauß vom RV Lautertal - wie schon im Vorjahr- die Nase vorn. Mit dem gleichen Pferd wie in 2005,nämlich mit Ribana, siegte sie in dieser Prüfung und verwies die Siegerin der L-Dressur auf Trense auf Rang zwei. In der M-Dressur, dem Höhepunkt im Dressurteil beim Sichtungsturnier in Dusslingen, gewann wie im vergangenen Jahr Natalie Gauß mit Gris,  und verwies damit ihre neun Konkurrentinnen auf die Plätze. „Knackpunkt bei dieser M-Dressur sind die vier fliegenden Wechsel auf der Schlangenlinie durch die Bahn und der Außengalopp“ so Richterin Kerstin Holthaus über diese Aufgabe.

Große Pferde mit kleinen Reitern sah man im A-Springen, das nach Stil bewertet wurde. Manuela Frey und Kerstin Holthaus kommentierten die Ritte der Aktiven gekonnt und gaben so Hilfestellung für die weitere Ausbildung. Gefragt war flüssiges und harmonisches Reiten, aber ohne zu jagen. Siegerin dieser Prüfung wurde mit der Wertnote von 7,5 Alissa Postweiler (RFV Rottenburg) auf Arielle. Alissa Postweiler reitet gleichzeitig noch Vielseitigkeit und ist hier Mitglied im Regionalkader. 

Anna Lena Borst und Gerhard Ziegler

Ebenfalls mit der Wertnote 7,5 siegte im Stilspringen der Klasse- L Carsten Ott auf Clamour. Carsten Ott startet für den RFV Herbertingen.  Im zweiten  L-Springen,das nach Fehler und Zeit bewertet wurde, ging der Sieg an Anna Lena Borst auf Lea. Die Siegerin dieser Prüfung geht für den RFV Jagstzell an den Start. Als Klippe in dieser Prüfung hatte Parcourschef Manfred Böhm eine Abfolge von drei Sprüngen auf einer s-förmigen Linie gebaut. „ Deutlich wurden in diesem Springen schon Rittigkeitsprobleme, die dann im abschließenden M-Springen noch gravierender wurden “ erklärte Regionaltrainer Manfred Schlüsselburg die vielen Fehler im M-Springen. So versuchten doch einige der Aktiven eine von Parcourschef Manfred Böhm auf vier Galoppspünge gestellte Distanz mit drei Galoppsprüngen zu reiten. Meistens gelang es nicht und gab Fehler. So hatte die Siegerin ,Anna Lena Borst als Einzige einen Nullfehlerritt in dieser Prüfung und gewann in Dusslingen nicht nur das L-Springen, sondern auch das M-Springen. Eine der Ursachen für die die schwachen Bilder im M-Springen war die Witterung und auch, dass die meisten der Pferde in Dusslingen ihr erstes Turnier gingen.  

Gabriele Knisel-Eberhard

 

Zurück Nach oben


Bestellformular für grüne Pferdekennzeichen als PDF-Datei

 



(C) Württemberischer Pferdesportverband e.V.