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Pferdesportkreis Oberschwaben siegreich in Tübingen

 

PSK-Mannschaften Platz 1 bis 5

Beim diesjährigen Fördergruppenturnier am ersten Oktoberwochenende in Tübingen hatte die Mannschaft vom Pferdesportkreis (PSK) Oberschwaben  die Nase deutlich vor der Konkurrenz. Mit 583 Punkten, und damit einem komfortablen Vorsprung , verwiesen die Aktiven Thiess Aldinger,Maren Bartels, Marisa Braig,Jana Brodbeck,Anna-Lena Eff, Simon Heinzelmann, Luisa Matz, Ann-Kristin Mayrhofer, Eva-Marie Schwank, Lisa Seidel und Vittoria Waldburg die Konkurrenz aus den 13 anderen teilnehmenden PSK's auf die Plätze. Auf Rang zwei kamen gleich zwei Mannschaften, der PSK Nordschwarzwald und der PSK Ostalb. Beide Mannschaften erzielten 526 Punkte. Damit war das Niveau in diesem Jahr sehr  hoch. Erreichte doch im vergangenen Jahr nur die Siegermannschaft Ludwigsburg die 500 Punkte-Marke. „ Das Niveau bei diesem Turnier wird immer höher, dies zeigt dass die Arbeit in den PSK's Früchte trägt“ lobte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Frank Reutter.

In diesem Jahr gingen 14 PSK's an den Start, jedoch nur acht davon konnten eine komplette Mannschaft in Dressur, Springen und Geländeritt stellen. „ Für uns war es einfach wichtig dabei zu sein, auch wenn wir nicht mit einer kompletten Mannschaft am Start waren“ äußerte sich Helmut Jenter als Vertreter des PSK Schwäbisch Hall. Positiv aufgenommen wird, dass bei diesem Turnier nicht nur der Mannschaftsgedanke im Vordergrund steht, sondern die Nachwuchsreiter in den einzelnen Sparten auch von den Regionaltrainern gesichtet wurden. So konnten einige der Nachwuchstalente gleich noch zu den anstehenden Herbstlehrgängen eingeladen werden.

Nur Lob gab es in diesem Jahr für den Boden in den Hallen und auf dem Außenplatz. Hier hatte die Tübinger Reitgesellschaft kräftig investiert und optimale Verhältnisse geschaffen. Klaus Kehlhammer, erster Vorsitzender des gastgebenden Vereins, freute sich über das Lob der Aktiven und der Trainer. Neu in diesem Jahr war die ausgeloste Startreihenfolge, die sich bereits beim ersten Mal als gut erwiesen hat. Selbst Parcourschef Rüdiger Rau, der zunächst skeptisch war, war am Ende zufrieden. „ Wir dachten zunächst, dass durch den öfteren Wechsel Großpferd und Pony in der Startreihenfolge für den Parcoursdienst mehr Probleme entstehen wenn Ponyausgleich notwendig ist, das war aber nicht der Fall“ so Rüdiger Rau. Bei anderen Turnieren starten wegen dem Ponyausgleich alle Ponys entweder zu Beginn oder am Ende der Springprüfung. Ponyausgleich bedeutet, dass die Hindernisse in den Kombinationen und die Abmessungen bei Distanzen an den kleineren Galoppsprung der Ponys angepasst werden.

Deutlich wurde in Tübingen, dass in der Altersgruppe unter 14 Jahren noch viele der Aktiven auf Ponys reiten. In der A-Dressur waren 50% der Aktiven auf Ponys unterwegs. Im Stilgeländeritt Klasse E waren auf Platz eins bis fünf nur  Ponyreiter.

In der E-Dressur siegte Jacqueline Butscher mit Gerry vom PSK Alb-Donau mit der Wertnote 8,5. In der A-Dressur punktete Luisa Maisch (PSK Böblingen) mit Maleck für ihren Pferdesportkreis. Sie siegte mit 8,0 .

Luisa Maisch (PSK Böblingen) mit Maleck

Im Stilspringwettbewerb Klasse E mit Standardanforderungen gab es gleich drei Sieger. In der ersten Abteilung siegte Sabrina Strohäker (PSK Böblingen)  mit Donnerlüttchen DH und der Wertnote 7,6. In Abteilung zwei siegten zwei Oberschwaben. Simon Heinzelmann, oft als Vierkämpfer aktiv unterwegs, siegte auf Luciana gemeinsam mit Eva-Marie Schwank auf Nico. Beide erhielten die Wertnote 7,5.

Janine Mezger (PSK Böblingen) mit Don't worry

Zuschauermagnet war bei herrlichem Herbstwetter der Geländeritt im und um den großen Springplatz. „Dieser Stilgeländeritt war eine tolle Werbung für die Vielseitigkeit, vielleicht finden über derartige Prüfungen noch mehr Reiter den Zugang zum Geländereiten“ lobte Gerhard Ziegler, erster Vorsitzender des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) die 26 Reiter und Geländebauer. Mit viel Liebe zum Detail war diese Geländestrecke von Rüdiger Rau und Gerd Gaul entworfen und gebaut worden. Jedes Jahr lassen sich die „course designer“ für das Fördergruppenturnier neue Hindernisse einfallen und erweitern die Strecke kontinuierlich. Mit der Traumnote von 9,0 siegte Don't worry gemeinsam mit seiner Reiterin Janine Mezger vom PSK Böblingen. Positiv war, dass alle Aktiven hier mit den gestellten Aufgaben gut klar kamen und es keinerlei „schlechte Bilder“ gab. „ Wir sollten die Schwierigkeit hier nicht erhöhen, es soll eine Einsteigerprüfung bleiben . Vielleicht können wir so in Zukunft  noch mehr Starter an die Vielseitigkeit heranführen“ so Parcourschef Rüdiger Rau. Von der Schwierigkeit ist diese Prüfung im oberen Bereich der Klasse E angesiedelt.

Im abschließenden A-Springen gingen 41 Aktive an den Start. Siegerin dieser Prüfung wurde Julia Baur auf Williams King vom PSK Stuttgart-Esslingen. Sie erhielt die Wertnote 8,2 für ihren Ritt.

Fazit des diesjährigen Fördergruppenturniers war: Guter Sport mit steigendem Niveau auf einer Anlage mit optimalen Verhältnissen für die Reiter.

Gabriele Knisel-Eberhard

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