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20 Jahre Fördergruppenvergleichsturnier in Tübingen
Seit 1982 werden die Fördergruppenvergleichsturniere des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) in Tübingen veranstaltet. In diesem Jahr fand das erste Turnier nach der neuen Konzeption des Verbandes statt. Erstmalig wurden statt Prüfungen der Kl. A und L in Springen und Dressur, Prüfungen der Kl. E und A in Springen und Dressur sowie ein Stilgeländeritt Kl. E und eine Prüfung im „Vormustern“ ausgetragen. „Das Fördergruppenvergleichsturnier soll das Einsteigerturnier für die Jugend auf Verbandsebene sein, es soll für die Aktiven eine Motivation sein sich in den Basisprüfungen bereits auf Verbandsebene miteinander zu vergleichen“, so der stellvertretende Vorsitzende des WPSV, Gerhard Ziegler. „ Bei diesem Turnier wollen wir die Jugendlichen bereits schon im Alter von 12 Jahren sehen, damit wir den Nachwuchs schon früh fördern können. Deshalb haben wir auch die „Kombinierten Prüfungen“ aufgenommen. Allerdings hat sich in Tübingen gezeigt , dass die Spezialisierung bereits in Klasse E einsetzt. Hier wurden 22 Aktive genannt, nur 14 davon gingen an den Start. Auf diesem Leistungsniveau müsste es eigentlich noch möglich sein, dass mit dem gleichen Pferd eine E-Dressur und ein E-Springen geritten wird“,so Gerhard Ziegler. „Noch gravierender fällt es in der „Kombinierten Prüfung“ Kl. A auf, so wurden nur noch 7 Aktive dafür genannt, fünf Aktive gingen dann noch an den Start“, bedauerte der stellvertretende Vorsitzende. Auffallend war, dass in allen Prüfungen der Anteil der Aktiven mit Ponys sehr hoch war. Für den Ponybeauftragten des Verbandes ,Heinz Bürk, ist dies eine Bestätigung, dass der Ponysport der ideale Einstieg in den Leistungsport ist. „ Kinder im Alter von 12 Jahren kommen meistens mit den Ponys vom Größenverhältnis besser klar als mit Großpferden. In Tübingen haben wir recht gute Ponyreiter mit ordentlichen Ponys in allen drei Disziplinen gesehen. Ein Teil der Aktiven war schon bei den Verbandslehrgängen dabei, andere werden nach den Ergebnissen dieses Turniers in die Verbandsförderung aufgenommen“, so der Ponybeauftragte des WPSV. Für Carmen Waldhausen, Dressurtrainerin Württemberg, gab es in der E-Dressur einige neue Gesichter. „ Die Aktiven in der A-Dressur habe ich meist schon bei den Sichtungsturnieren des Verbandes gesehen oder auch zu Lehrgängen eingeladen. Positiv ist, dass im E-Bereich sehr junge Reiter an den Start gehen, die so gezielt gefördert werden können“, so Carmen Waldhausen. Die gleiche Feststellung hat auch Springtrainer Manfred Schlüsselburg gemacht, der im E-Bereich einige „newcomer“ gesehen hat, während die Reiter im A-Bereich zum großen Teil keine Unbekannten sind. „Mit 21 Nennungen im Stilgeländeritt Kl. E blieb zwar das Nennungsergebnis unter unseren Erwartungen, aber wir haben hier sehr harmonische und Ritte gesehen . Ich denke, dass sich das bereits im nächsten Jahr steigern wird, wenn sich das bei den Aktiven herumspricht, dass hier eine gute Geländeprüfung angeboten wird“,so Gesine Seibold, die Sprecherin des Fachbeirats Vielseitigkeit und Richterin beim Tübinger Turnier. Für die Geländestrecke zeichneten sich Parcourchef Rüdiger Rau und Gerd Gaul verantwortlich, die mit viel Engagement und Ideen eine schöne Strecke entworfen hatten. Als besonders gut dafür geeignet erwies sich der große Sandplatz der Tübinger RG , der bei allen Witterungsverhältnissen gut bereitbar ist. Insgesamt gingen 15 Pferdesportkreise (PSK) mit einer Mannschaft an den Start. Siegender PSK wurde in diesem Jahr der PSK Nordschwarzwald vor dem PSK Ludwigsburg und dem PSK Stuttgart-Esslingen. Für die siegende Mannschaft gab es aus der Hand des stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Ziegler den Wanderpokal des Verbandes. Hier geht's zu den Ergebnissen und der PSK-Mannschaftswertung Gabriele Knisel-Eberhard |
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