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Pferdesportkreis (PSK)  Nordschwarzwald siegt beim Fördergruppenvergleichsturnier in Tübingen

 

Bereits zum zweiten Mal in Folge siegte der PSK Nordschwarzwald in der Mannschaftswertung mit 517 Punkten vor dem PSK Ludwigsburg (472 Punkte) und dem PSK Oberschwaben (444 Punkte) beim Fördergruppenvergleichsturnier des  Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV) in Tübingen. 

Insgesamt waren 15 von 17 möglichen Pferdesportkreisen am Start. 

Den Siegerpokal überreichte der erste Vorsitzende des WPSV, Gerhard Ziegler.  

Bereits seit 1982 veranstalten die Tübinger Reitgesellschaft und der Württembergische Pferdesportverband (WPSV) gemeinsam das Fördergruppenturnier. Die im letzten Jahr begonnene Neukonzeption des Verbandsturniers, die Ausschreibung von Prüfungen der Klassen E und A in Dressur und Springen nur für Reiter unter 14 Jahren (U 14) ,wurde auch in diesem Jahr  nicht verändert. Beibehalten wurde auch die Prüfung des Stilgeländerittes Kl. E, der sich in diesem Jahr als ein wahrer Renner entpuppte.

Gerhard Ziegler bei der Siegerehrung

Mit 38 Startern  in dieser Prüfung lag das Nennungsergebnis weit über den Erwartungen. Nach nur 14 Startern im vergangenen Jahr und dem diesjährigen Zulauf zeigt sich, dass es um die Vielseitigkeit der Junioren im Sattel doch nicht so schlecht bestellt ist. Der Geländekurs, von Parcourschef Rüdiger Rau und Gerd Gaul vom gastgebenden Verein mit viel Liebe zum Detail gebaut, war von der Schwierigkeit an der „oberen Kante“ für eine E-Prüfung, so Rüdiger Rau. Die Begründung dafür ist, dass alle Aktiven die Möglichkeit hatten diesen Kurs vor dem Turnier unter Anleitung zu üben und das Geläuf im großen Sandplatz in Tübingen immer gut ist. So gab es zwar Verweigerungen im Gelände, aber keine unschönen Bilder oder total überforderte Vier- und Zweibeiner. Eine Reiterin trennte sich zwar unfreiwillig von ihrem „Untersatz“ als diesem in einer Wendung die Hinterbeine wegrutschten, beide konnten den Ritt aber fortsetzen.

Siegerin dieser Prüfung  war Caroline Bockstadt vom PSK Rems-Murr mit Galwin's Joy, die mit ihrem Pony keine Unbekannte für den Ponybeauftragten des Verbandes, Heinz Bürk , ist. Sie erhielt für ihren Ritt eine 8,9. Überhaupt zeigten die Ponyreiter in der Geländeprüfung gute Ritte und hatten, was Routine und Übersicht im Geländeparcours betrifft, ihren Kollegen auf den Großpferden einiges voraus.

Auch in der E-Dressur lehrten die Ponys den Großpferden das Fürchten. In beiden Abteilungen nahmen die Ponys die goldene Schleife mit nach Hause. Mit Nepomuk siegte Sebastian Pflumm  (PSK Zollern-Alb) mit der Wertnote 7,8. In der zweiten Abteilung siegte Marina Hagedorn vom PSK Schwäbisch Hall auf Seven Mountain mit der Wertnote 7,6.

In der A-Dressur, auch hier gingen 45 Aktive an den Start, siegte Maximiliane Willems auf Clarius H und der Wertnote 7,7. Sie ritt für den PSK Zollern-Alb und hat bereits beim Landesjugendturnier in Meissenheim Erfahrungen auf einem größeren Turnier gesammelt. Nur knapp dahinter, mit der Wertnote 7,6 , platzierte sich Viktoria Kreißl vom PSK Böblingen auf Lykle fan'e San und sicherte sich damit den Sieg in der zweiten Abteilung.

Mit 56 Startern im E-Springen war die maximal mögliche Starterzahl fast erreicht. Nach Jörg Fezer, einer der Richter in dieser Prüfung, waren hier ansprechende Ritte zu sehen und die Leistungen im Mittelfeld waren sehr homogen. Mit 7,2 siegte Dominik Friedrichs vom PSK Donau-Neckar auf Nick. In der zweiten Abteilung ging die Siegerschleife an Melanie Wagner vom PSK Alb-Donau auf Anja mit der Wertnote 7,1. Im abschließenden A-Springen, das ebenfalls nach Stil ausgetragen wurde, hatten doch einige Teilnehmer Probleme mit der Kombination, die auch die Klippe in diesem Springen darstellte. Mit Galwin's Joy siegte die 12-jährige Carolin Bockstadt und der Wertnote 7,6 und sammelte damit für den PSK Rems-Murr nochmals wertvolle Punkte. In der zweiten Abteilung siegte Madeleine Susen Fischer vom PSK Stuttgart-Esslingen auf Scarlett mit der Wertnote 7,4. Absolut der jüngste Teilnehmer in diesem Springen war der neunjährige Marco Seemann vom PSK Donau-Neckar, der mit C'est la vie in diesem Springen Rang sechs belegte.

Gabriele Knisel-Eberhard

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