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Pferdesportkreis (PSK) Ludwigsburg
siegte beim Fördergruppenvergleichsturnier in Tübingen
Mit strahlenden
Gesichtern nahm die Mannschaft des Pferdesportkreis Ludwigsburg den Pokal aus
der Hand des ersten Vorsitzenden des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPSV),
Gerhard Ziegler (Ditzingen) entgegen. Mit 502 Punkten siegte diese Mannschaft.
Als einzige der 17 teilnehmenden PSK's hatte sie die 500-Punktemarke überwunden.
Seit Bestehen des
Fördergruppenturniers hat es in diesem Jahr den größten Zuspruch gefunden.
Alle 17 PSK's waren vertreten. „ Wir freuen uns besonders, dass es gelungen
ist, dass in diesem Jahr alle Pferdesportkreise dabei sind. Der Verband
veranstaltet dieses Turnier als Sichtungsprüfung auf
Eingangsniveau. Damit wollen wir die Jugendlichen schon so früh wie möglich
mit unserer Förderung unterstützen“ so Gerhard Ziegler. Seit 1982 findet
dieses Turnier auf der Reitanlage der Tübinger Reitgesellschaft statt, die
nicht nur über zwei Hallen verfügt, sondern auch für die Geländeprüfung ein
optimales Gelände bieten kann. Mit vielen interessanten Hindernissen und
Liebe zum Detail war auch in diesem Jahr die Geländestrecke konzipiert. Von der
Schwierigkeit war sie allerdings an der oberen Grenze angesiedelt. „ Die
Strecke war anspruchsvoll, jedoch für dieses Teilnehmerfeld gerade richtig. Wir
haben durchweg ordentliche Bilder gesehen “ so Irene Loucka, eine der
Richterinnen. Optimal ist in Tübingen, dass viele Sprünge in dem 1,6 ha großen
Sandplatz stehen ,der bei jedem Wetter ein gutes Geläuf bietet. Insgesamt
gingen in diesem Jahr 34 Aktive bei der Geländeprüfung an den Start. Die Nase
vorn hatten in dieser Prüfung die Ponyreiterinnen. Mit der „Traumnote“ von
9,0 siegte Patrizia Hammel vom PSK Rems-Murr. Mit 45 Aktiven
war die E-Dressur in diesem Jahr noch stärker besetzt wie im Vorjahr. Mit ihrem
Pony Dustin Boy und der Wertnote 7,8 siegte Nora Daiss vom PSK
Nordschwarzwald. Bereits im Vorjahr hatte sie die E-Dressur bei diesem Turnier
gewonnen. Zufrieden über das Leistungsniveau zeigten sich die Richterinnen. „
Bei einigen der Teilnehmenden kann am Sitz noch verbessert werden, aber die
Junioren sind auf einem guten Weg. Man muß berücksichtigen, dass sie alle
unter 14 Jahren sind“ machte Irene Loucka deutlich. In der A-Dressur
gingen 47 Aktive an den Start, das waren zehn mehr als im Vorjahr. Mit PBM
Clevergirl, einer achtjährigen Stute von Cleverboy, siegte Daniela Trautwein
vom PSK Ostalb und der Wertnote 7,7. Zwar ist männlicher Nachwuchs im
Dressurlager immer in der Minderheit, in der A-Dressur sattelten jedoch fünf
Jungs ihre Pferde. Die
Springparcours, auch in diesem Jahr von Rüdiger Rau aufgebaut, waren für
die Aktiven gut zu bewältigen. „ Ich versuche mir jedes Jahr etwas Neues
einfallen zu lassen, inzwischen wissen die Aktiven und ihre Trainer auch, was
hier gefordert wird“ erläuterte Rüdiger Rau. So war die Klippe im A-Springen
eine Distanz auf gebogener Linie mit genau fünf Galoppsprüngen zu absolvieren.
Die meisten der Reiter haben dies jedoch problemlos geschafft.
In beiden
Abteilungen hatten die Ponyreiterinnen die Nase vorn. Mit der Wertnote 7,6
siegte Samanta Laack (PSK Biberach) auf Belle Amie in der ersten Abteilung. In
der zweiten Abteilung ging die Siegerschleife an Patrizia Hammel (PSK Rems-Murr)
auf Navar. Sie erhielt die Wertnote 7,5. Damit gewann sie nach dem Geländeritt
auch noch das Stilspringen der Klasse A. Insgesamt gingen 52 Aktive an den
Start. Mit 60 Aktiven
war die Springprüfung der Klasse E sehr gut besetzt. Hier siegte Laura Zoller (PSK
Biberach) auf Mirko mit der Wertnote 8,5 und Sandra Burger (PSK Donau-Neckar)
mit Dorina und der Wertnote 7,8. Insgesamt war das
Fördergruppenvergleichsturnier in diesem Jahr wieder eine „runde Sache“ und
der im Vorjahr geäußerte Wunsch des Vorsitzenden Gerhard Ziegler, dass
noch mehr PSK's ihre Aktiven zu diesem Turnier schicken, wurde wahr. Alle waren
am Start. Gabriele Knisel-Eberhard |
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